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04.07.2012

Bundespräsident Joachim Gauck dankt der A.-Paul-Weber-Gesellschaft für Gastgeschenk aus Ratzeburg

Bundespräsident Joachim Gauck dankt der
A.-Paul-Weber-Gesellschaft
für Gastgeschenk aus Ratzeburg
 

Bundespräsident Joachim Gauck hat der A. Paul Weber-Gesellschaft e.V. für das besondere Gastgeschenk aus Ratzeburg gedankt, das ihm anläßlich seines Besuches beim Gründungsfest der Nordkirche im Ratzeburger Dom von Bürgervorsteher Ottfried Feußner und Bürgermeister Rainer Voß aus Anlass der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Ratzeburg überreicht worden war. Der Bundespräsident zeigte sich sichtlich erfreut und erklärte, das Bild würde einen besonderen Platz in seinem Dienstzimmer bekommen. 

Die Lithograhie mit dem Titel „Wie sagen wir’s dem Volke?", die Weber in dieser Fassung 1951 schuf, zeigt die Rückansichts des Königs in sich gekehrt, in Gedanken mit seinem Hofnarren. Ein Thema mit immer wieder aktuellem Hintergrund. Sie war von Dr. Klaus Prößdorf aus Köln, Vorstandmitglied der A.-Paul-Weber-Gesellschaft, zur Verfügung gestellt worden war. Prößdorf war von 1969 - 1975 Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg und hatte mit A. Paul Weber gemeinsam die Einrichtung des A. Paul Weber-Museums betrieben. 

Horst Köster von der A.Paul-Weber-Gesellschaft in Ratzeburg betonte, dass das Gastgeschenk an den Bundespräsidenten einer guter Tradition folge: "Das A. Paul-Weber- Museum in Ratzeburg wurde vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann am 30. September 1973 zusammen mit dem Künstler eingeweiht. Einige Jahre später besuchte Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Museum. Bundespräsident Horst Köhler schenkte die Gesellschaft eine Weber-Lithographie und erfuhr dabei, dass Köhler sich schon in seiner Kieler Zeit für A. Paul Weber interessiert und das Museum besucht hatte. Was lag da näher, als den Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck in Ratzeburg zur Gründung der Nordkirche ebenfalls mit Weber in Verbindung zu bringen."