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Neugestaltung des Domhofes
Planung der Grünfläche "Palmberg"

Auch hier stehen zwei Varianten zur Auswahl ... oder vielleicht eine Mischung aus beiden?

Im Planungsgebiet befinden sich zwei größere und eine kleine Grünfläche. Als eine der größeren Grünflächen wird der Palmberg von der Straße Domhof umgeben. Der Palmberg ist mit angrenzender Lindenallee ein Gartendenkmal. Das Mahnmal „Kreuz des Ostens“ aus den 1950er Jahren befindet sich ebenfalls auf dem Palmberg. Die kleine Fläche nördlich des Palmberg , die teilweise als Gartendenkmal eingetragen ist, stellt den Bezug zum Dom dar. Bei der zweiten größeren Grünfläche handelt es sich um die weitergeführte Wegebeziehung mit teilweise altem Baumbestand in südwestlicher Richtung entlang der „Ruderakademie“ zu einem Busparkplatz am Nördlichen Ende der Straße Reeperbahn. Hier findet sich der Anschluss zum Uferwanderweg am Ratzeburger See.

Im Zuge der Gesamtplanung sind die Grünflächen zu überplanen und aufzuwerten. Die vorhandenen, größtenteils unbefestigten Wegebeziehungen sind zu überarbeiten bzw. auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen. Der alte Baumbestand ist zu integrieren und zu berücksichtigen. Die Baumpflege ist unter besonderer Beachtung des Gartendenkmals behutsam in die gesamte Planung zu integrieren. Ebenso ist eine Erneuerung und Erweiterung des vorhandenen Stadtmobiliars unter Berücksichtigung von Denkmalbelangen vorgesehen.

Variante 1

  • Die historisch überlieferte starke Ost-West-Achse auf dem Palmberg (vom Kreismuseum bis auf Höhe der Kita) wird in dieser Variante als „Frühblüherband“ hervorgehoben. Ergänzend dazu sorgen Bodeneinbaustrahler für die Lenkung der Blicke im Dunklen, sie betonen zudem den alten vorhandenen Baumbestand

  • Die ebenfalls historisch begründete Sichtbeziehung vom Kreismuseum nach Süden in Richtung Ruderakademie ist aktuell als unbefestigter Weg vorhanden und soll als wassergebundener Weg ausgeführt werden

  • Der westlich vorhandene Weg auf dem Palmberg in Süd-Nord-Richtung wird ebenfalls ertüchtigt, die vorhandene Treppenanlage bleibt erhalten

  • Die historisch belegten noch erlebbaren, jedoch teils lückenhaften Baumreihen aller 3 Achsen sowie die an der östlichen Grünflächenkante in Nord-Süd verlaufende Baumachse werden ergänzt

  • Ausstattungsgegenstände wie Lehn- und Liegebänke sowie Abfallbehälter sind an dezentralen Stellen auf dem Palmberg vorgesehen

  • Die Grünflächen Palmberg und die südlich davon gelegene Grünfläche zwischen Ruderakademie, Domkaserne („Haus Mecklenburg“) und Busparkplatz sollen optisch miteinander verbunden werden. Erreicht wird dies durch die einheitliche Materialität der Wege

Variante 2

  • Die historisch überlieferte starke Ost-West-Achse auf dem Palmberg (vom Kreismuseum bis auf Höhe der Kita) wird in dieser Variante mittels unregelmäßig versetzt verlegten Granitplatten hervorgehoben. Die Granitplatten mit den Abmaßen 40 x 60 cm werden direkt oberflächengleich in die Rasenfläche gelegt und betonen in ihrer Gesamtausrichtung den alten vorhandenen Baumbestand

  • Dieses Granitplattenband endet an der westlichen oberen Böschungskante an einer neu herzustellenden Treppenanlage aus Granitblockstufen mit Handlauf

  • Die vorhandene Treppenanlage, die sich weiter nördlich an der Böschung befindet, wird in diesem Entwurf abgebrochen und als Rasenfläche ausgeführt

  • Die ebenfalls historisch begründete Sichtbeziehung vom Kreismuseum nach Süden in Richtung Ruderakademie ist aktuell als unbefestigter Weg vorhanden. Es ist angedacht, diese Achse lediglich als Baumreihe kenntlich zu machen und den vorhandenen unbefestigten Weg als Rasenfläche auszubilden

  • Gleiches ist mit den übrigen unbefestigten Wegen geplant, die zum Teil als Trampelpfade existieren

  • Die historisch belegten noch erlebbaren, jedoch teils lückenhaften Baumreihen aller 3 Achsen sowie die an der östlichen Grünflächenkante in Nord-Süd verlaufende Baumachse werden ergänzt

  • Ausstattungsgegenstände wie Lehn- und Rundbänke sowie Abfallbehälter sind an dezentralen Stellen auf dem Palmberg vorgesehen

Sprechen Sie uns an bei weiteren Fragen zum Verfahren oder zu den Planungen:

Herr Wolf, Tel: 04541-8000-160 od. wolf@ratzeburg.de
Frau Koop, Tel: 04541-8000-161 od. k.koop@ratzeburg.de 

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