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Hinweise und Informationen zum Coronavirus >>

Gesundheitshinweise:

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:



Hinweise der Stadt Ratzeburg zum Coronavirus:

Das Rathaus der Stadt Ratzeburg ist aufgrund der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger nur noch eingeschränkt geöffnet. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Terminvereinbarungen unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de. 

Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.

Bürgertelefon "Rund um Corona": 04541-8000-288 od. 04541-8000-289.

Was gilt? - Allgemeine Informationen und Verfügungen

Geltende Corona-Bestimmungen - Hinweise des Landes und des Kreises

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:

Landesregierung passt Corona-Bekämpfungsverordnung an

Die Landesregierung hat am 29. Mai wie angekündigt die Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst und damit weitere Öffnungsschritte ab Montag, den 31. Mai, ermöglicht. Neben neuen Kontaktregeln für private Treffen (bis zu 10 Personen) auch in Innenbereichen sind u.a. Öffnungen bei außerschulischen Bildungsangeboten, Freizeit- und Kultureinrichtungen, rituellen Veranstaltungen der Religionsgemeinschaften und Sport umgesetzt worden. Verschiedene Änderungen gibt es im Bereich der Veranstaltungen (z.B. Feste, Empfänge, Konzerte, Märkte) – diese sind auch in Innenbereichen wieder möglich.

Die einzelnen bereits veröffentlichten Punkte finden Sie seit Donnerstag (27. Mai) hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2021/II/210527_veranstaltungsstufenplan.html

Darüber hinaus hat die Landesregierung verschiedene Konkretisierungen vorgenommen. Dazu gehört u.a.:

  • An der gleichzeitigen Sportausübung innerhalb eines geschlossenen Raumes von mehr als zehn Personen dürfen nur getestete, genesene und/oder vollständig geimpfte Personen teilnehmen.
    Das bedeutet z.B. für Fitnessstudios: Betreiberinnen und Betreiber haben verschiedene Möglichkeiten, den Betrieb zu gestalten. Die Zahl der Sportlerinnen und Sportler wird
    • begrenzt auf eine Person pro 80 Quadratmeter
    • bzw. alternativ auf zehn Personen.
      In diesen beiden Fällen gilt keine Testpflicht.

Eine gleichzeitige Sportausübung von bis zu 25 Personen im Innenraum (im Außenbereich gemeinsame Sportausübung von bis zu 50 Personen) ist mit Testpflicht möglich. In dem Fall dürfen nur Personen mit tagesaktuellem Testergebnis (max. 24 Stunden alt) und vollständig geimpfte oder genesene Personen Sport ausüben. Verfügt die Sportanlage über mehrere getrennte Räume, ist die Gesamtzahl der Sporttreibenden hinsichtlich der gesamten Einrichtung nochmals beschränkt. Hierbei sind maximal 125 Personen innerhalb und 250 Personen außerhalb geschlossener Räume zulässig, soweit dafür eine ausreichende Fläche zur Verfügung steht (20 Quadratmeter pro Person).

  • Die Sperrstunde und das Alkohol-Ausschankverbot nach 23 Uhr entfallen.
  • Die Testpflicht für Besucherinnen und Besucher von Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen, Bibliotheken und Archiven entfällt auch in Innenbereichen, sofern nicht mehr als eine Person je zehn Quadratmetern, hinsichtlich der 800 Quadratmeter übersteigenden Besuchsfläche je 20 Quadratmetern, anwesend ist.
  • Mitarbeitende in Gaststättenbereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet (insbesondere in der Bewirtung), müssen spätestens alle 72 Stunden einen negativen Test vorlegen.
  • Maskenpflicht in Fußgängerzonen und an vergleichbaren Orten ist nicht mehr verpflichtend, kann aber von Kreisen und kreisfreien Städten vorgeschrieben werden.

Die Verordnung gilt bis zum 13. Juni 2021.

Die Verordnung finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg
Mund-Nasen-Bedeckungsbereiche in Ratzeburg ab Freitag aufgehoben

Auch am Donnerstag, 20.05. hielt der Trend der sinkenden 7-Tage-Inzidenz im Kreis Herzogtum Lauenburg an. Nach 11 festgestellten Neuinfektionen und damit 5 weniger als noch in der Vorwoche, sinkt der Inzidenzwert zu Freitag den 7. Tag in Folge auf kreisweit 31,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Ein Wert, den es im Kreisgebiet zuletzt im Oktober 2020 gab. „Die aktuellen Entwicklungen machen Hoffnung“, erklärte Landrat Dr. Christoph Mager am Donnerstagabend. „Die Bereiche, in denen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist kann daher ab Freitag für Ratzeburg, Mölln, Büchen und Aumühle aufgehoben werden. In allen 4 Kommunen liegt die 7-Tage-Inzidenz seit mindestens 5 Werktagen unter 50.“ Übrig bleiben damit ab Freitag noch 5 Bereiche im Kreisgebiet, nämlich 2 in Geesthacht und jeweils ein Bereich in Schwarzenbek, Lauenburg und Wentorf bei Hamburg. „Auch dort gehe ich davon aus, dass die Maskenzonen demnächst aufgehoben werden können“, so Mager weiter.

Auch die aktuell noch gültigen Regeln aufgrund der Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz von 50, die vor allem für engere Vorgaben für den Einzelhandel sorgen, könnten in der kommenden Woche ebenso fallen, „aufgrund des Pfingstmontags als Feiertag allerdings leider erst ab Donnerstag.“

Mit Stand von Donnerstag, 20.05.2021, 17:00 Uhr zählte das Kreisgesundheitsamt insgesamt 5026 labordiagnostisch bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2. 4541 Personen gelten zwischenzeitlich wieder als genesen, 105 Personen verstarben aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung. Die 7-Tage-Inzidenz in den kreisangehörigen Kommunen können unter www.kreis-rz.de/coronaingemeinden abgerufen werden.

Alle aktuellen Informationen zu Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg unter www.kreis-rz.de/corona.

Gesundheitsministerium regelt Maßnahmen bei Inzidenz über 100

Das Gesundheitsministerium hat einen Erlass veröffentlicht, der die weiteren Schutzmaßnahmen in den Kreisen und kreisfreien Städten bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern regelt. Grundsätzlich bewertet die Landesregierung jeden Mittwoch die Lage in den Kreisen und kreisfreien Städten und veranlasst für die Folgewoche regionale Maßnahmen. Wenn der Schwellenwert in dem jeweiligen Kreis oder der kreisfreien Stadt von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen zur wöchentlichen Lagebewertung erreicht oder überschritten wird und kein nahezu vollständig eingrenzbares Ausbruchsgeschehen vorliegt, stimmen Gesundheitsministerium und der betroffene Kreis/die kreisfreie Stadt weitere Schritte ab. Die einzelnen Maßnahmen regeln Kreise und kreisfreie Städte per Allgemeinverfügung. Bei einer veränderten Lagebeurteilung mit einer deutlich erhöhten Infektionsdynamik können entsprechende Schritte auch kurzfristig veranlasst werden.

Ergänzend zu den bereits bestehenden Regelungen durch die Corona-Bekämpfungsverordnung gilt in betroffenen Kreisen und kreisfreien u.a.:

  • Bei privaten Zusammenkünften dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit) – dies gilt im privaten und im öffentlichen Raum;
  • Kindertageseinrichtungen können nur noch eine Notbetreuung anbieten. Dabei dürfen in der Regel nicht mehr als zehn Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden;
  • Weitere, nicht-betriebserlaubnispflichtige Angebote im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe dürfen nur für Gruppen mit bis zu fünf Personen angeboten werden;
  • Schulen und schulische Betreuungsangebote bieten Distanzunterricht an; für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird eine Notbetreuung vorgehalten. Für Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf können an Förderzentren und allgemeinbildenden Schulen erforderliche Betreuungsangebote vorgehalten werden; gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 an allgemeinbildenden Schulen, für die eine Betreuung in der Schule aufgrund eines besonderen Bedarfs bei der Schülerin oder dem Schüler erforderlich ist. Für die Abschlussjahrgänge kann Präsenzunterricht stattfinden, Prüfungen können in der Schule durchgeführt werden. Distanzunterricht ist auch für die berufsbildenden Schulen vorgesehen. Soweit eine angemessene Prüfungsvorbereitung nicht anders möglich ist, kann für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2020/21 an einer Abschluss- oder Zwischenprüfung teilnehmen, Präsenzunterricht unter Auflagen stattfinden;
  • Verkaufsstellen des Einzelhandels für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet, dürfen aber nur von einer Person pro Haushalt betreten werden. Dazu gehören: Lebens- und Futtermittelangebote, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Blumenläden, Gärtnereien, Gartenbaucenter, Baumärkte, Buchläden sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln);
  • Andere Verkaufsstellen des Einzelhandels schließen, vorbestellte Waren dürfen abgeholt werden (Click & Collect). Falls die Warenausgabe nicht außerhalb geschlossener Räume erfolgt, dürfen Kundinnen und Kunden die Verkaufsräume nur einzeln betreten; Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen ihre Eltern begleiten. Die Betreiberinnen und Betreiber der Verkaufsstellen müssen dafür sorgen, dass wartende Kundinnen und Kunden vor den Geschäften die Abstandsregelung einhalten können. Eine solche Regelung gilt auch für die Betreiber von Outlet-Centern oder Einkaufszentren für die Verkehrsflächen außerhalb der Verkaufsstellen;
  • Dienstleistungen mit Körperkontakt sind nur zulässig, soweit die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vom selben Tag oder vom Vortag in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegt oder vor Ort einen Test durchführt. Dies gilt nicht für medizinisch notwendige und pflegerisch notwendige Dienstleistungen sowie für die Haupthaar- und Nagelpflege;
  • Innenbereiche von Freizeit- und Kultureinrichtungen schließen;
  • Sport ist nur wie folgt zulässig:
    • allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person,
    • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu 5 Kindern unter 14 Jahren unter Anleitung einer Übungsleiterin oder eines Übungsleiters;
  • Theoretischer Unterricht von Fahrschulen ist nur als Fernunterricht möglich;
  • Hundeausbildung ist nur noch für Gruppen mit bis zu fünf Personen möglich.

Die entsprechenden Maßnahmen werden von den betroffenen Kreisen und kreisfreien Städten per Allgemeinverfügung auf der Grundlage des Erlasses geregelt. Die Allgemeinverfügungen werden ab Montag der Folgewoche aufgehoben, wenn der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in der laufenden Woche an drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird.

Verordnungen und Erlasse werden im Internet veröffentlicht: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Kreisgesundheitsamt bittet um Mithilfe bei der Kontaktverfolgung

Seit Ende Oktober 2020 steigen die Zahlen der Neuinfektionen am SARS-CoV-2-Virus im Kreis Herzogtum Lauenburg an. Das Kreisgesundheitsamt muss im Rahmen der Pandemiebekämpfung nicht nur die positiv getesteten Personen kontaktieren um eine häusliche Absonderung anzuordnen. Darüber hinaus müssen auch die jeweiligen Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert werden um die Kontaktintensität und –dauer zu erfragen und gegebenenfalls eine Quarantäne anzuordnen. Sie können den Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes helfen, indem Sie benötigte Daten für den Fall eines Anrufes durch das Gesundheitsamt bereitlegen beziehungsweise vorbereiten.

Sollten Sie selbst positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet werden, wird das Gesundheitsamt über Ihren Befund informiert und nimmt schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen auf. Erfahrungsgemäß dauert die Übermittlung von Laborbefunden an das Gesundheitsamt jedoch länger als zu Ihnen, so dass Sie bereits vorher über Ihr Testergebnis informiert sind. Während dieser Zeit sollten Sie bereits eine Liste mit Ihren letzten Kontakten vorbereiten. Diese Liste sollte bis 2 Tage vor Symptombeginn oder, falls Sie keine Symptome haben, bis 2 Tage vor Abstrichnahme zurückgehen. Listen Sie nach Möglichkeit alle Kontaktpersonen möglichst mit Kontaktdaten auf. Empfehlenswert ist in jedem Fall das Führen eines Kontakttagebuches. Sollten Kinder betroffen sein, sollten Sie ebenfalls die Schule oder Kita über den Befund informieren, damit die Einrichtung entsprechende Sofortmaßnahmen ergreifen kann, bereits bevor das Gesundheitsamt den Kontakt herstellen konnte. Begeben Sie sich möglichst ohne Umwege direkt in häusliche Isolation, vermeiden Sie Kontakt zu anderen Menschen und warten auf den Anruf des Gesundheitsamtes. Falls möglich informieren Sie auch Ihre letzten Kontaktpersonen über Ihren Befund und, dass sich das Gesundheitsamt demnächst auch bei diesen melden wird.

Grundsätzlich sollten Sie zur Unterstützung des Gesundheitsamtes stets folgende Daten bereithalten:

  • Name, Anschrift und Telefonnummer Ihres Hausarztes und eines Ansprechpartners bei Ihrem Arbeitgeber
  • Bei Dialyse-, Strahlen-, Chemotherapie oder ähnlichen fortdauernden Behandlungen, halten Sie bitte auch die Kontaktdaten Ihrer behandelnden Praxis oder Klinik bereit.

Damit könnten die Bearbeitungszeiten für die Kontaktpersonenermittlung erheblich verkürzt und ansonsten erforderliche Rückrufe vermieden werden. Seit 1. Dezember wurden 1148 Kontaktpersonen zu 301 Indexfällen kontaktiert, also etwa 100 Erstanrufe am Tag, auch an den Wochenenden.

Am Mittwochnachmittag, 16. Dezember um 13 Uhr gab es im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt 1383 labordiagnostisch bestätigte Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion und damit 30 mehr als noch am Vortag. Davon gelten 967 Personen wieder als genesen, 26 waren im Zusammenhang mit einer Infektion verstorben. Der Inzidenzwert lag am Mittwoch bei 70,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in 7 Tagen, Tendenz steigend.

Alle aktuellen Informationen zu Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg unter www.kreis-rz.de/corona.

Nachbarschaftshilfe:

Bürgertelefon "Ratzeburger hilft einander!"

Liebe Ratzeburgerinnen und Ratzeburger,

die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränken auch in Ratzeburg das öffentliche Leben zunehmend ein. Es steigt die Sorge, dass von der Infektion auch Personen betroffen sein werden, die ein erhöhtes Risiko tragen, ernsthaft und schwer zu erkranken. Dieses gilt es als oberste Priorität zu minimieren. Betroffene sollten sich hier weitgehend und verantwortungsbewusst in eine Selbstisolation begeben. Wir alle sollten sie dabei nach Kräften unterstützen, durch eine gelebte Nachbarschaftshilfe. So können Einkäufe und notwendige Besorgungen aus Arztpraxen und Apotheken sichergestellt werden, ohne dass sich jemand in erhöhte Gefahr begeben muss. In diesem Sinne erhalten wir im Rathaus derzeit viele Angebote in solch nachbarschaftlicher Solidarität.

Mit einem Bürgertelefon wollen wir jetzt sicherstellen, dass diese Hilfe auch zu den Unterstützungsbedürftigen kommt. Wir wollen mit unseren Ressourcen im Rathaus die zielgerichtete Koordination von Nachbarschaftshilfe erleichtern und ein Bürgertelefon unter dem Motto „Ratzeburg hilft einander!“ einrichten. Unter 8000-288 und 8000-289 können sich ab kommenden Montag in der Zeit von 08:00 - 16:00 Uhr (Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr) Hilfswillige wie auch Hilfesuchende melden und so zueinander finden. Wir schlagen dabei bewusst diesen analogen Weg ein, wissend, dass gerade viele ältere Menschen keinen Zugang in die sonst sehr effektiven sozialen Medien haben. Dieses Angebot ist aber mit dem dringenden Appell verbunden, dass besonders gefährdete Personen auch wirklich zuhause bleiben. Das würde insbesondere unseren medizinischen Einrichtungen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so sehr helfen. Sie fordern gerade zu recht in einer Kampagne: "Wir bleiben da für Dich! Bleib du aber bitte daheim!"

Ebenso erreichen uns im Rathaus besorgte Anfragen zu den verfügten Einschränkungen und Maßnahmen in der Stadt. Hierzu wollen wir über das Bürgertelefon informieren.

Auch Gewerbetreibende haben aktuell viele Fragen, zum Kurzarbeitergeld, zu staatlichen Liquiditätshilfen oder Notfonds. Hier können wir über das Bürgertelefon Wege weisen und vermittelnd mit Informationen helfen. Wir wollen in dieser Zeit keines unserer Unternehmen und unserer Geschäfte verlieren.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie besonnen und helfen Sie einander!

Ihr Bürgermeister Gunnar Koech

Informationen für Gewerbetreibende:

Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein >>

Informationen der Investitionsbank Schleswig-Holstein zur Unterstützung für Unternehmen >>

IHK-Schleswig-Holstein - Informationen für Unternehmen >>

Hinweise der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH >>

Hinweise zum Alltagsleben:

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg
Ab Montag wieder Regelbetrieb in Kindertagesstätten und den Klassenstufen 1-6

Da die die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Herzogtum Lauenburg  dauerhaft unter den Schwellenwert von 100 gesunken ist, kann ab kommenden Montag, 10.05.2021 in den Kindertagesstätten sowie in den Klassenstufen 1-6 der allgemeinbildenden Schulen im Kreis Herzogtum Lauenburg wieder der Regelbetrieb stattfinden.

Alle Kinder können somit ihre Gruppen in den Krippen und Kindergärten und alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1-6 die Schule ab Montag wieder besuchen. Die Abschlussklassen einschließlich des ersten Schuljahres in der Qualifizierungsphase der Oberstufe (Q1) erhalten weiterhin Präsenzunterricht, im Übrigen gilt nach der Schulen-Corona-VO der Wechselunterricht. Über KiTa-Gruppen bzw. Schulklassen, die infektionsbedingt geschlossen sind, informieren die Träger individuell. Derzeit sind elf KiTa-Gruppen und fünf Schulklassen geschlossen.

Nachdem in dieser Woche der Betrieb in den Schulen und KiTas nach Beendigung der „Bundesnotbremse“ im eingeschränkten Regelbetrieb (Wechselunterricht) angelaufen ist, haben sich die Zahlen so stabilisiert, dass weitere Öffnungen vertretbar sind. Gleichwohl ist es weiterhin erforderlich, die Hygieneregeln zu beachten. Mit den Kontakten in den Schulen und KiTas steigt – trotz regelmäßiger Testungen in den Schulen – auch das Verbreitungsrisiko, gerade in Regionen mit erhöhter Verbreitung des Virus.

Ratzeburger Tourist-Information wieder im Normalbetrieb

Die Tourist-Information Ratzeburg im Ratzeburger Rathaus wird ab dem 17.05.2021 wieder voll umfänglich für Gäste und Bürger*innen der Stadt geöffnet. In der Zeit von montags bis freitags zwischen 9.30 - 12.30 Uhr und 13.30 - 17:00 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags zwischen 10.00 - 15.00 Uhr sind persönliche Beratung direkt und uneingeschränkt, aber unter Beibehaltung der Corona-Hygieneregeln möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind während der Öffnungszeiten natürlich weiterhin per Telefon (04541 / 8000-886) oder E-Mail (tourist-info@ratzeburg.de) erreichbar.




Stadtbücherei ist wieder geöffnet

Die Stadtbücherei Ratzeburg bietet ihren Service aktuell wieder weitgehend ohne Einschränkungen für Publikum an. Lediglich die maximalen Zugangsbeschränkungen von Leser*innen in den Räumen der Stadtbücherei wie auch die Hygieneregeln bleiben in Kraft. Bestellungen bleiben auch weiterhin über das Internet möglich: bibkat.de/ratzeburg , per E-Mail stadtbuecherei@ratzeburg.de oder über Telefon unter 04541 / 8000 -301, -303.


Rathaus der Stadt Ratzeburg für den Publikumsverkehr vorübergehend geschlossen

Das Rathaus der Stadt Ratzeburg ist aufgrund der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger nur noch eingeschränkt geöffnet. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Terminvereinbarungen unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de. 

Für Auskünfte ist das Bürgerbüro Montag bis Freitag geöffnet. Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bekämpfung des Coronavirus wird in den kommenden Wochen auch das Ratzeburger Stadtleben beeinflussen und einschränken. Die vorgesehenen Strategien der Eindämmung und Verlangsamung von Infektionsketten sowie des Schutzes von Personengruppen, die von besonders schweren Krankheitsverläufen bedroht sein können, haben dabei oberste Priorität. Die Stadt Ratzeburg ist hierbei eingebunden in alle Maßnahmen, die das Kreisgesundheitsamt dazu veranlasst. Als Bürgermeister ist es mir hierbei ein besonderes Anliegen, dass sich unsere Stadt gerade mit diesen gefährdeten Personengruppen solidarisch zeigt. Es sind vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, denen unsere besondere Sorge und Fürsorge gelten muss. Hier halte ich es für angezeigt und wünschenswert, dass diese Personengruppen in den kommenden Woche zum eigenen Schutz möglichst auf Sozialkontakte verzichten, sich aus dem Stadtgeschehen fernhalten und vorwiegend zuhause bleiben. In diesem Sinne hat sich auch unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel aktuell geäußert. Das würde auch unseren örtlichen medizinischen Einrichtungen ungemein helfen und mögliche Überlastung zu vermeiden. Geringe Infektionen gerade in den Risikogruppen bedeuten auch weniger Intensivbehandlungen in den Krankenhäusern.

Natürlich stellt es einen enormen Einschnitt in die Lebensqualität der Menschen dar und wirft vielleicht auch die Frage nach der eigenen Versorgung auf. Hier hoffe ich als Bürgermeister inständig, dass wir uns in Ratzeburg als solidarische Stadtgesellschaft erweisen und uns gemeinsam, familiär oder nachbarschaftlich umeinander kümmern. Bitte bieten sie Menschen aus den genannten Risikogruppen an, Einkäufe oder andere Besorgungen für sie zu erledigen. Sprechen Sie dabei auch proaktiv Menschen an, von denen Sie in ihrer Nachbarschaft wissen, dass sie allein leben, auch wenn man noch nicht direkt miteinander bekannt ist. Seine Hilfe anzubieten ist ein Akt von Mitmenschlichkeit und wird sicher ganz überwiegend auch dankbar angenommen werden. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, Menschen aus den Risikogruppen immer wieder anzusprechen und zu bitten, sich etwas zurückzuziehen, auch wenn es schwer fällt. Unsere Ärzte und Pflegekräfte werden gerade dafür sehr dankbar sein. Bitte seien Sie in dieser Zeit besonders achtsam aufeinander und halten Sie sich informiert. Auf unserer städtischen Webseite ist ein Link zu aktuellen Informationen des Landes geschaltet. Auch die Verfügungen des Kreises werden jederzeit eingespielt. So werden wir diese schwierige Zeit in Ratzeburg gemeinsam und ohne Hysterie, zu der keinerlei Anlass besteht, gut bewältigen.

Bleiben Sie gesund und helfen Sie einander!

Ihr Bürgermeister Gunnar Koech


Die ersten Schnellteststationen im Kreis Herzogtum Lauenburg sind seit Mittwochabend, 11.03.2021 online auf der Inzidenzkarte des Kreises unter www.kreis-rz.de/coronaingemeinden abrufbar. Den Anfang machen die Teststation in der Straße Weingarten 8 in Lauenburg, die Sonnenapotheke in der der Bergedorfer Straße 58-62 in Geesthacht und die „Bürgerstube“ am Amtsplatz 1 in Büchen. Wie die Stadt Geesthacht am Freitag mitteilte, wird die Teststation der Sonnenapotheke am Montag, 15.03. in das Förderzentrum Neuer Krug 33 umziehen. Bei den Teststationen ist eine vorherige Anmeldung zum Test erforderlich um Menschenansammlungen und lange Wartezeiten zu vermeiden. Die Anmeldeinformationen sind unter den jeweiligen Internetseiten der Anbieter zu finden. Die Internetadressen sind in der Inzidenzkarte des Kreises hinterlegt.

Am Montag, 15.03. nehmen 3 weitere Teststationen in Berkenthin, Büchen und Mölln den Betrieb auf. Weitere Teststationen in Wentorf, Sandesneben, Ratzeburg, Gülzow, Kuddewörde, Schwarzenbek, Sterley, Groß Grönau und Hohenhorn befinden sich derzeit in der Vorbereitung. Sobald eine Teststation den Betrieb aufnimmt, wird diese in der Inzidenzkarte des Kreises mit Informationen zur Anmeldung und Öffnungszeiten erscheinen.

Für Kitas und Schulen im Kreis Herzogtum Lauenburg wird der eingeschränkte Regelbetrieb beziehungsweise der Wechselunterricht auch in der kommenden Woche fortgesetzt, dies teilte die Landesregierung am Mittwochnachmittag mit. Aufgrund der weiterhin hohen Zahlen an Neuinfektionen im Kreis in Kombination mit Ausbruchsgeschehen in Kitas und Schulen und der zunehmenden Feststellung der britischen Virusmutante B.1.1.7, hatte das Kreisgesundheitsamt empfohlen, zunächst nicht in den Regelbetrieb zurückzukehren.

„Trotz nachvollziehbarer Kritik, dass der Einzelhandel geöffnet und Kitas und Schulen teilweise geschlossen sind, führt die Lagebeurteilung des Infektionsgeschehens aktuell zu keiner weiteren Öffnung. Dabei ist nicht allein die Inzidenz maßgeblich, sondern es kommt entscheidend auf die Frage an, wo das Infektionsgeschehen stattfindet. Da im Kreis Herzogtum Lauenburg bereits heute mehrere Kitas und Schulen von Infektionsfällen betroffen sind und das Infektionsrisiko in Schulen und gerade in Kitas -wo körperlicher Kontakt eine erhebliche Rolle spielt- ein anderes ist als im Einzelhandel, erscheint eine weitere Öffnung nicht gerechtfertigt“, so Landrat Dr. Christoph Mager.

Mit Stand von Freitagnachmittag, 12. März, 14:00 Uhr gab es im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt 3337 labordiagnostisch bestätigte Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion, 32 mehr als am Vortag. An der Infektion verstarben 96 Personen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, als genesen gelten derzeit 2830 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt zu Samstag, 13. März auf 75,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Alle Informationen zu Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg unter www.kreis-rz.de/corona.

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