Hilfsnavigation
Volltextsuche
Seiteninhalt

Hinweise und Informationen zum Coronavirus

Gesundheitshinweise:

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:



Hinweise der Stadt Ratzeburg zum Coronavirus:

Das Rathaus der Stadt Ratzeburg ist aufgrund der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger nur noch eingeschränkt geöffnet. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Terminvereinbarungen unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de. 

Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.

Was gilt? - Allgemeine Informationen und Verfügungen

Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen

Das Landeskabinett hat die Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen. Sie tritt am kommenden Montag, 26. Juli, in Kraft. Die wesentlichen Änderungen wurden bereits in dieser Woche angekündigt: Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bei Ansammlungen und Zusammenkünften - maximal zehn Personen aus zehn Haushalten - werden angesichts der derzeitigen Infektionslage verändert: Künftig können sich bis zu 25 Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene und Geimpfte werden hierbei weiterhin nicht mitgezählt.

Die Rahmenbedingungen für Veranstaltungen werden, wie angekündigt, entsprechend dem Veranstaltungsstufenkonzept geändert. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität (Feste, Feiern, Empfänge usw.) wird aufgehoben; dies gilt auch für die Veranstaltungen mit Marktcharakter (unter den bereits bestehenden Auflagen wie der Quadratmeterbeschränkung und Mund-Nasen-Bedeckung in Innenbereichen) und Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (es gelten aber weiterhin Auflagen wie max. Auslastung von 50 Prozent); Veranstaltungen mit Eventcharakter sind in Außenbereichen und unter strengen Auflagen zulässig (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Erstellung eines Hygienekonzepts mit Berücksichtigung der An- und Abreise, Kontaktdatenerhebung, Testpflichten, Genehmigung durch die zuständige Behörde, Einsatz von Ordnungskräften). Auch bei Versammlungen werden die Teilnehmerbegrenzungen aufgehoben. Teilnehmerbegrenzungen entfallen ebenfalls für Gottesdienste.

Weitere Anpassungen:

  • Die Testpflicht für Besuche von Gaststätten in Innenbereichen entfällt.
  • Die Testpflicht bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität wird aufgehoben.
  • Die verbliebenen Testpflichten für Sport sowie Angebote der Kinder und Jugendhilfe in Innenbereichen entfallen.
  • Die bisherige Folgetestung bei Besuch eines Beherbergungsbetriebes entfällt.
  • Die Maskenpflicht für Schiffsverkehre (ÖPNV wie touristisch) wird in den Außenbereichen aufgehoben.

Die Verordnung wird veröffentlicht im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Geltende Corona-Bestimmungen - Hinweise des Landes und des Kreises

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:

Quarantäne-Regeln bei Reiserückkehr beachten!

Gut eine Woche vor Ende der Sommerferien in Schleswig-Holstein appelliert Gesundheitsstaatssekretär Dr. Matthias Badenhop an Reiserückkehrende: „Beachten Sie die weiterhin gültigen Regeln der Bundesregierung: Wer aus einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet einreist, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft in häusliche Quarantäne begeben! Für geimpfte, genesene oder getestete Personen kann es Ausnahmen geben.“ Die derzeit gültigen Regeln finden Rückkehrende auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html, daraus:
  • Die Quarantänezeit beträgt derzeit 10 Tage bei Rückkehr aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie 14 Tage.
  • Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis oder über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann auch nicht vorzeitig beendet werden.
  • Nach Voraufenthalt in einem einfachen Risikogebiet kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.
  • Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eineTestung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden

Die Einstufung in Risikogebiete, Hochinzidenzgebiet und Virusvariantengebiet finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts. Derzeit (23.7.) sind beispielsweise Teile Dänemarks (Regionen Hovedstaden inkl. Kopenhagen und Bornholm sowie Färöer) als Risikogebiet ausgewiesen.

Die Bundesregierung hat angesichts des starken Reise- und Grenzverkehrs beschlossen, die Quarantäne-Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung zu verlängern in leicht angepasster Form. Die angepasste Verordnung soll zum 28. Juli in Kraft treten. Dabei besteht die Quarantänepflicht grundsätzlich weiterhin. Weitere Info: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html.

Hintergrund: Mit dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz vom 29. März 2021 wird die Einreisequarantäne bundeseinheitlich durch die Bundesregierung im Bundes-Infektionsschutzgesetz geregelt.

Impfen

Staatsekretär Badenhop erinnert: „Lassen Sie sich jetzt impfen, schützen Sie Ihre Gesundheit und die Gesundheit derer, die sich nicht impfen lassen können. Noch nie war es so einfach, eine Impfung zu erhalten, nutzen Sie die zahlreichen Angebote. Jede geimpfte Person trägt dazu bei, den Anstieg der Anzahl der Infektionen zu bremsen.“ Gerade vor dem Hintergrund von Reiserückkehrenden aus Risikogebieten, sei die Impfung ein einfacher und wirksames Mittel, einer schweren Erkrankung vorzubeugen.

  • Ab heute kann für alle Impfzentren unter impfen-sh.de wieder der Wunschtermin gebucht werden.
  • In allen Impfzentren können Menschen sich ab jetzt auch ohne Anmeldung impfen lassen, gegebenenfalls mit etwas Wartezeit, die abhängig von der Inanspruchnahme ist. Bei diesen offenen Angeboten werden alle verfügbaren Impfstoffe angeboten. In den Impfzentren in Kiel, Neumünster, Dithmarschen, Geesthacht, Prisdorf, Elmshorn und Wahlstedt kommt der mRNA Impfstoff von moderna zum Einsatz, der für Personen ab 18 Jahren zugelassen ist.  
  • Auch Jugendliche ab 12 Jahren können sich mit oder ohne Termin impfen lassen.
  • Offene Impfaktion finden auch weiterhin regional statt und werden vor Ort beworben von den Kommunen und Partnern. Beispielsweise:
  • am Sonntag, 25.7., 10-16 Uhr, mit Biontec und Johnson und Johnson in Timmendorfer Strand, Testzentrum Kurmittelhaus, Am Kurpark 12, 23669 Timmendorfer Strand
  • Montag, 26.7. ab 13 Uhr, Start der Impfaktionen an Bahnhöfen/ Busbahnhöfen in Flensburg: Haltestelle Südermarkt, 24937 Flensburg auf Vermittlung von Nah.SH, organisiert von der Aktiv Bus GmbH, die einen Gelenkbus als Impfzentrum stellt mit dem Impfstoff von Biontech und Johnson und Johnson. Ebenfalls in Flensburg findet beispielsweise am Montag eine Impfaktion Am Sultanmarkt, Neustadt 39, statt. Mitzubringen sind - wenn möglich - ein Ausweisdokument, der Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung (siehe impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfdokumente)

Informationen für Gewerbetreibende:

Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein >>

Informationen der Investitionsbank Schleswig-Holstein zur Unterstützung für Unternehmen >>

IHK-Schleswig-Holstein - Informationen für Unternehmen >>

Hinweise der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH >>

Hinweise zum Alltagsleben:

Rathaus der Stadt Ratzeburg für den Publikumsverkehr vorübergehend geschlossen

Das Rathaus der Stadt Ratzeburg ist aufgrund der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger nur noch eingeschränkt geöffnet. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Terminvereinbarungen unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de. 

Für Auskünfte ist das Bürgerbüro Montag bis Freitag geöffnet. Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bekämpfung des Coronavirus wird in den kommenden Wochen auch das Ratzeburger Stadtleben beeinflussen und einschränken. Die vorgesehenen Strategien der Eindämmung und Verlangsamung von Infektionsketten sowie des Schutzes von Personengruppen, die von besonders schweren Krankheitsverläufen bedroht sein können, haben dabei oberste Priorität. Die Stadt Ratzeburg ist hierbei eingebunden in alle Maßnahmen, die das Kreisgesundheitsamt dazu veranlasst. Als Bürgermeister ist es mir hierbei ein besonderes Anliegen, dass sich unsere Stadt gerade mit diesen gefährdeten Personengruppen solidarisch zeigt. Es sind vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, denen unsere besondere Sorge und Fürsorge gelten muss. Hier halte ich es für angezeigt und wünschenswert, dass diese Personengruppen in den kommenden Woche zum eigenen Schutz möglichst auf Sozialkontakte verzichten, sich aus dem Stadtgeschehen fernhalten und vorwiegend zuhause bleiben. In diesem Sinne hat sich auch unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel aktuell geäußert. Das würde auch unseren örtlichen medizinischen Einrichtungen ungemein helfen und mögliche Überlastung zu vermeiden. Geringe Infektionen gerade in den Risikogruppen bedeuten auch weniger Intensivbehandlungen in den Krankenhäusern.

Natürlich stellt es einen enormen Einschnitt in die Lebensqualität der Menschen dar und wirft vielleicht auch die Frage nach der eigenen Versorgung auf. Hier hoffe ich als Bürgermeister inständig, dass wir uns in Ratzeburg als solidarische Stadtgesellschaft erweisen und uns gemeinsam, familiär oder nachbarschaftlich umeinander kümmern. Bitte bieten sie Menschen aus den genannten Risikogruppen an, Einkäufe oder andere Besorgungen für sie zu erledigen. Sprechen Sie dabei auch proaktiv Menschen an, von denen Sie in ihrer Nachbarschaft wissen, dass sie allein leben, auch wenn man noch nicht direkt miteinander bekannt ist. Seine Hilfe anzubieten ist ein Akt von Mitmenschlichkeit und wird sicher ganz überwiegend auch dankbar angenommen werden. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, Menschen aus den Risikogruppen immer wieder anzusprechen und zu bitten, sich etwas zurückzuziehen, auch wenn es schwer fällt. Unsere Ärzte und Pflegekräfte werden gerade dafür sehr dankbar sein. Bitte seien Sie in dieser Zeit besonders achtsam aufeinander und halten Sie sich informiert. Auf unserer städtischen Webseite ist ein Link zu aktuellen Informationen des Landes geschaltet. Auch die Verfügungen des Kreises werden jederzeit eingespielt. So werden wir diese schwierige Zeit in Ratzeburg gemeinsam und ohne Hysterie, zu der keinerlei Anlass besteht, gut bewältigen.

Bleiben Sie gesund und helfen Sie einander!

Ihr Bürgermeister Gunnar Koech


Die ersten Schnellteststationen im Kreis Herzogtum Lauenburg sind seit Mittwochabend, 11.03.2021 online auf der Inzidenzkarte des Kreises unter www.kreis-rz.de/coronaingemeinden abrufbar. Den Anfang machen die Teststation in der Straße Weingarten 8 in Lauenburg, die Sonnenapotheke in der der Bergedorfer Straße 58-62 in Geesthacht und die „Bürgerstube“ am Amtsplatz 1 in Büchen. Wie die Stadt Geesthacht am Freitag mitteilte, wird die Teststation der Sonnenapotheke am Montag, 15.03. in das Förderzentrum Neuer Krug 33 umziehen. Bei den Teststationen ist eine vorherige Anmeldung zum Test erforderlich um Menschenansammlungen und lange Wartezeiten zu vermeiden. Die Anmeldeinformationen sind unter den jeweiligen Internetseiten der Anbieter zu finden. Die Internetadressen sind in der Inzidenzkarte des Kreises hinterlegt.

Am Montag, 15.03. nehmen 3 weitere Teststationen in Berkenthin, Büchen und Mölln den Betrieb auf. Weitere Teststationen in Wentorf, Sandesneben, Ratzeburg, Gülzow, Kuddewörde, Schwarzenbek, Sterley, Groß Grönau und Hohenhorn befinden sich derzeit in der Vorbereitung. Sobald eine Teststation den Betrieb aufnimmt, wird diese in der Inzidenzkarte des Kreises mit Informationen zur Anmeldung und Öffnungszeiten erscheinen.

Für Kitas und Schulen im Kreis Herzogtum Lauenburg wird der eingeschränkte Regelbetrieb beziehungsweise der Wechselunterricht auch in der kommenden Woche fortgesetzt, dies teilte die Landesregierung am Mittwochnachmittag mit. Aufgrund der weiterhin hohen Zahlen an Neuinfektionen im Kreis in Kombination mit Ausbruchsgeschehen in Kitas und Schulen und der zunehmenden Feststellung der britischen Virusmutante B.1.1.7, hatte das Kreisgesundheitsamt empfohlen, zunächst nicht in den Regelbetrieb zurückzukehren.

„Trotz nachvollziehbarer Kritik, dass der Einzelhandel geöffnet und Kitas und Schulen teilweise geschlossen sind, führt die Lagebeurteilung des Infektionsgeschehens aktuell zu keiner weiteren Öffnung. Dabei ist nicht allein die Inzidenz maßgeblich, sondern es kommt entscheidend auf die Frage an, wo das Infektionsgeschehen stattfindet. Da im Kreis Herzogtum Lauenburg bereits heute mehrere Kitas und Schulen von Infektionsfällen betroffen sind und das Infektionsrisiko in Schulen und gerade in Kitas -wo körperlicher Kontakt eine erhebliche Rolle spielt- ein anderes ist als im Einzelhandel, erscheint eine weitere Öffnung nicht gerechtfertigt“, so Landrat Dr. Christoph Mager.

Mit Stand von Freitagnachmittag, 12. März, 14:00 Uhr gab es im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt 3337 labordiagnostisch bestätigte Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion, 32 mehr als am Vortag. An der Infektion verstarben 96 Personen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, als genesen gelten derzeit 2830 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt zu Samstag, 13. März auf 75,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Alle Informationen zu Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg unter www.kreis-rz.de/corona.

Zum Seitenanfang (nach oben)