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"Partnerschaft für Demokratie"

Die Stadt Ratzeburg und das Amt Lauenburgische Seen haben sich gemeinsam für eine »Partnerschaft für Demokratie« beim Bundesprogramm »Demokratie leben!« des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben – einem Förderprogramm, mit dem zahlreiche Projekte

  • zur Demokratiestärkung,
  • zur Extremismusbekämpfung,
  • zur Integration von Geflüchteten und
  • zur interkulturellen Begegnung

vor Ort gestartet werden können.

"Partnerschaften für Demokratie" sind dabei eine kommunale Variante, mit den vor Ort in den Städten und Gemeinden gearbeitet werden kann. Das Besondere an dieser Förderung, die mit rund 100.000 € jährlich viele Möglichkeiten bietet, ist, dass die Kommunen vor Ort entscheiden können, welche Schwerpunkte ihnen dabei in der eigenen Projektarbeit wichtig sind.

Die Stadt Ratzeburg und das Amt Lauenburgische Seen haben die Chancen, die dieses Förderprogramm bietet, gemeinsam erkannt und sich mit einstimmiger Unterstützung der jeweiligen politischen Gremien mit Erfolg dem umfangreichen Bewerbungsverfahren gestellt.

Im Rahmen einer Auftaktkonferenz haben rund 60 Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Zivilgesellschaft – aus Kommunalpolitik, Flüchtlingshilfe und Migrationssozialberatung, aus Sozialverbänden, Kultur, Schule und aus der Initiativarbeit gegen Rechtsextremismus – die zukünftigen Förderschwerpunkte zu beraten. Gemeinsam wurden drei Leitziele festgelegt:

»Wir Menschen in der Region Stadt Ratzeburg und Amt Lauenburgische Seen leben in einer friedlichen, demokratischen, aktiven und vielfältigen Gesellschaft, die von Zuversicht geprägt ist.«

»Uns leiten die Werte unseres Grundgesetzes und der Wille, dem Menschen gerecht zu sein und ihm auf Augenhöhe zu begegnen.«

»Wir fördern gegenseitiges Verständnis, Teilhabe sowie die Verantwortung für uns und unsere Gesellschaft und machen dies erfahrbar.«

Gefragt sind jetzt Ideen, mit denen die Ziele der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen umgesetzt werden können.Dabei hilft die hauptamtliche Fach- und Koordinierungsstelle der BQG-Personalentwicklung GmbH.

Interessierte Vereine, Institutionen, Initiativen, Schulen oder Einzelpersonen können sich auf der Webseite www.partnerschaftdemokratie.de informieren oder sich mit ihren Projektideen direkt bei der Fach- und Koordinierungsstelle der »Partnerschaft für Demokratie – Stadt Ratzeburg und Amt Lauenburgische Seen« vorstellen und beraten lassen:

Karl Schneider
Fon +49.4541.8080-27
Mobil +49.176.118080-16
Mail Schneider@BQG-Personalentwicklung.de

Berichte

(Aktions-)Tag des Grundgesetzes auf dem Ratzeburger Marktplatz

"Herzlichen Glückwunsch, liebes Grundgesetz", heißt es am 23. Mai von 12:00 - 17:00 Uhr auf dem Ratzeburger Marktplatz. Das Grundgesetz wird 69 und macht immer noch und immer wieder Lust auf Demokratie. So wird Ratzeburg am "Tag des Grundgesetzes mit Politik zum Anfassen e.V. zum Entdeckerziel! Der mobile WahlFUN-Stand macht dort Station, mit geschulten jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Politik zum Anfassen e.V.      

Sie laden Besucherinnen und Besucher ein, an Quizstationen ihr Wissen zu testen, miteinander zu spielen, ihre Meinung sagen oder miteinander ins Gespräch kommen, um so unsere Demokratie und unser Grundgesetz zu erleben. Zum (Aktions-)Tag des Grundgesetzes, der von der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" ausgerichtet wird, werden kleine Geburtstagskarten daran erinnern, wie viele Jahre dieses kleine Büchlein schon unser Leben in Freiheit, Vielfalt, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit gestalten hilft. Ein Geschenk für uns!

Afrikanische Migration im Spannungsfeld von Fluchtursachen und Erwartungshaltungen

Die Ratzeburger Volkshochschule setzt am 08.05.2018 um 19:00 Uhr ihre Vortragsreihe zur politischen Bildung in der katholischen Kirche St. Answer, Fischerstraße 1, mit einem Vortrag von Dr. Günther Rusch zur "Afrikanische Migration im Spannungsfeld von Fluchtursachen und Erwartungshaltungen" fort.

Die internationale Migrationsforschung spricht von einem pulling und pushing effect. Die Anziehungskraft einer neuen Umgebung wird von vielen unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Dem steht der Leidensdruck derjenigen gegenüber, die sich fluchtartig oder mit falschen Vorgaben der angestammten Heimat und ihren lebensbedrohenden Verhältnissen entziehen. Zwischen beiden Migrationsgründen gibt es eine Grauzone. Denn wenn Abwanderung oder Flucht unvermeidlich zu sein scheinen, sollte es zumindest in solche Zielgebiete gehen, wo bessere Lebens- und Erwerbsmöglichkeiten sowie Sicherheit bestehen. Für Afrikaner sind das vor allem die Groß-und Megastädte und Europa. Dr. Günther Rusch versucht als ausgewiesener Afrikakenner einen Einblick in die in Afrika vorherrschenden Migrationsgründe – und folgen zu geben. Er bringt von einer Reise ins westliche Afrika, die erst in der Woche vor dem Vortrag endet, ganz aktuelle Eindrücke mit, die in seinen Vortrag in Interview und Bild einfließen werden.

Der Vortrag, der im vergangenen Jahr orkanbedingt ausfallen musste, wird in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V.  durchgeführt und gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“. Der Eintritt ist frei.

http://www.demokratie-leben.eu/

www.partnerschaftdemokratie.de

http://www.demokratie-leben.de/

 

"Gesund und demokratisch " - Ratzeburger Jugendbeirat lädt zum 3. Demokratielauf

Der Ratzeburger Jugendbeirat lädt am 06. Mai zu einem weiteren Demokratielauf, dieses Mal rund um die Kommunalwahl. Startend um 10:00 Uhr am Rathaus sollen alle 12 Wahllokale angesteuert werden, im lockeren Schritt, der die Strecke von rund 13 Kilometer gut trägt. Mitlaufen können alle, die Fitness und Wählen verbinden möchten. Die Sportlichen vielleicht die gesamte Strecke, die weniger Sportlichen auch gern etappenweise. An jedem Wahllokal wird Station zur Stimmabgabe gemacht.

Der Ratzeburger Jugendbeirat richtet den Demokratielauf bereits zum dritten Mal aus, wieder im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit" und mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen und des Bundesprogramms "Demokratie leben!". „Wir, als Jugendbeirat, finden es wichtig, das jeder zur Wahl geht und möchten zu diesem Recht mit dem Demokratielauf aufrufen", so Niclas Ulrich, Vorsitzender des Ratzeburger Jugendbeirates. Alle Mitläufer*innen erhalten ein Laufshirt, eigens hergestellt für diese Demokratieläufe.

Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit

Die Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte haben eine Plakataktion zu den bevorstehenden Kommunalwahlen gestartet, um auf wichtige Themen für Kinder und Jugendliche in Ratzeburg hinzuweisen. Drei unterschiedliche Motive werben seit einigen Tagen im Stadtgebiet, für das Wählengehen, für mehr Freizeitangebote sowie einen erweiterten WLAN-Ausbau im öffentlichen Raum. Die Plakate sollen einen jugendlichen Kontrapunkt im Kommunalwahlkampf setzen, frei nach dem Motto "Unsere Interessen sollen auch gesehen werden".


Die Jugendbeirätler*innen haben diese Aktion bereits im März im Zuge eines gemeinsamen Workshops im Ratzeburger Rathaus geplant und vorbereitet. Dabei wurden Themen gesichtet und in Slogans gefasst, die sie in ihrer Arbeit bereits seit längerem verfolgen und die nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen geführt werden konnten.

Für den Ratzeburger Jugendbeirat ist dies vor allem die ungelöste Frage der Skateranlage, die plakativ für die Freizeitsituation im Stadtgebiet steht. Während das Spielplatzangebot für kleine Kinder in Ratzeburg vielfältig und attraktiv ausgestaltet ist, finden Jugendtrendsportarten wie Skaten oder auch Parkour, das alternativ auf der Agenda des Jugendbeirates steht, bislang keinen öffentlichen Raum. Ein Problem, das auch beim Kinder- und Jugendbeirat in der Nachbarstadt Mölln so gesehen und ebenfalls entsprechend kritisch plakatiert wird.

Als weiteres wichtiges Thema für die Jugendlichen wurde die Bedeutung des öffentlichen WLAN-Ausbaus festgehalten und in Szene gesetzt, ist doch das Leben junger Menschen heute in vielen Facetten untrennbar mit den sozialen Medien verknüpft. Hierin entscheidet sich nach Meinung der Kinder- und Jugendvertreter*innen ganz wesentlich die Lebensqualität in kleinen Städten und auch im ländlichen Raum, eine Erkenntnis die nicht wirklich im Bewusstsein der Erwachsenenwelt angekommen ist.

Mindestens ebenso wichtig war für die Kinder- und Jugendbeirate aus Ratzeburg und Mölln, einen generellen Wahlaufruf zu gestalten, der insbesondere Jungwähler*innen ansprechen soll, nicht nur nebenbei zu stehen und zu zuschauen, sondern aktiv wählen zu gehen. "Unsere Zukunft beginnt am 6. Mai!", so die einhellige Aussage auf allen Plakaten, die sowohl eine Erwartung als auch einen Anstoß formuliert.

Bei der Plakatgestaltung wurden die Jugendbeirätler*innen durch Fotograf Jens Butz und Grafiker Matthias Jörke unterstützt sowie durch den Verein Miteinander leben e.V. im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit", der mit den Mitteln des  Jugendfonds der "Partnerschaften für Demokratie" in Ratzeburg und Amt Lauenburgische Seen sowie des Kreises aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" diese Aktion ermöglichte.

http://www.demokratie-leben.de/

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Begleitausschuss die "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" schickt weitere Projekte auf den Weg

Ganz unterschiedliche Projektideen bewarben sich bei der Märzsitzung des zuständigen Begleitausschuss um eine Förderung durch die "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD) im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Die Bürgerstiftung Ratzeburg stellte gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Peter Linnenkohl ihre Initiative "Fit als Klassensprecher" vor, eine Trainingsreihe zur Stärkung von Mitbestimmung und Mitverantwortung für alle Schul- und Klassensprecher in den örtlichen Schulen.

Das Ratzeburger Bündnis präsentierte ein "Rassismus-Monitoring", das rassistisch motivierte Vorfälle in der Region dokumentierend erfassen, ein Netzwerk zu Opferberatung etablieren und im Rahmen von Schulungen und Vorträgen zum Thema "Alltagsrassismus" sensibilisieren will. Über den gemeinsamen Tanz mit der Breakdance-Formation "G-Breakers" möchte das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg im Rahmen des Projektes "AkzepTanz II" junge Menschen zu einem respektvollen Miteinander motivieren. Weiterhin wurde ein Ausstellungsprojekt unter dem Titel "Oh, eine Dummel", das Karikaturen zum Thema Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit zeigen im November im Kreishaus will, vom Verein Miteinander leben e.V. vorgestellt. Alle Projektideen, die anhand eines Kriterienkataloges mit den Zielen des PfD wie Demokratiestärkung, Extremismusbekämpfung oder die Förderung des Zusammenlebens in der Einwanderungsgesellschaft abgeglichen und bewertet wurden, fanden im Begleitausschuss Anklang und breite Zustimmung.

Als eigene Initiative beschloss der Begleitausschuss zudem, zum großen NDR-Landpartie-Fest im Mai mit großformatigen, öffentlichkeitswirksamen Plakaten über die vielen Projekte zu informieren, die im Rahmen des Förderprogramms bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

Auch zur nächsten Sitzung am 15. Mai 2018 können Vereine und ähnliche Träger wieder Projektideen präsentieren und sich um eine Förderung bewerben. Dabei hilft die Fach- und Koordinierungsstelle des PfD mit kostenlosen Beratungen zu den Förderrichtlinien, zur Antragstellung und zur Präsentation im Begleitausschuss. Karl Schneider steht unter 04541 808027 oder schneider@bqg-personalentwicklung.de als Ansprechpartner bereit. Im Übrigen können auch Einzelpersonen oder Schulklassen von der Förderung durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" profitieren, im Rahmen der sogenannten Miniprojekte. Bis zu 500 € werden hier für kleine Demokratieprojekte oder Begegnungsevents bereitgestellt.

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"NOURUZ" - Gemeinsam den Frühling begrüßen

Vor einem Jahr wurde erstmalig das Frühlings- und  Neujahrsfest "NOURUZ" in Ratzeburg begangen. Viele hundert Menschen kamen in der Lauenburgischen Gelehrtenschule zusammen und verbrachten einen Abend voller Begegnungen, an festlich gedeckten Tafeln, bei orientalischer Musik und Tanz. Mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen soll diese verbindende, altpersische Tradition auch in diesem Jahr eine Fortsetzung finden. So lädt die BQG Personalentwicklung GmbH zusammen mit dem Diakonischen Werk Herzogtum Lauenburg und dem unermüdlichen Team um Ratzeburgs Flüchtlingskoordinatorin Esmat Shirazi am 24. März 2018 um 18:00 Uhr ein weiteres Mal in die Mensa der Lauenburgischen Gelehrtenschule, um gemeinsam den Winter zu verabschieden und den Frühling willkommen zu heißen. Eine schöne Gelegenheit, sich wieder an der großen Festtafel zu begegnen, insbesondere auch für alle jene, die im vergangenen Jahr "NOURUZ" tatsächlich verpasst haben.

"NOURUZ", das Frühlings- und Neujahrsfest, das aus dem persischem Raum stammt, ist eine ferne Tradition, die über die Migration zunehmend auch in Deutschland gefeiert wird. Es ist eine offene, nichtreligiöse Feierlichkeit, die immer auch Nachbarn und Fremde an die gemeinsame Tafel einlädt, sie zusammenbringt und gastfreundlich willkommen heißt."Nouruz", wörtlich "neuer Tag", hat eine mehrtausendjährige Geschichte und wird immer zum astronomischen Frühjahrsanfang begangen.

Die Vorbereitungen auf "Nouruz" beginnen schon einige Woche vor dem eigentlichen Festtag. Viele Einkäufe müssen getätigt werden, um die traditionelle Mahlzeiten, wie Sabze, einem aus gekeimten Linsen, Weizen oder Gerste hergestellten Gericht, ansetzen zu können. Dabei trifft man in den Straßen immer wieder auf den Hadji Fizz, einem in rot gekleidetem Mann mit spitzer Mütze und schwarz geschminktem Gesicht, der mit seinem Tamburin laut singend und tanzend auf das kommende Fest hinweist.  Auch ein großer Frühjahrsputz gehört zu diesem Vorbereitungen. Das Haus soll dabei vom Schmutz des Vorjahres befreit werden.

Am Mittwoch vor "Nouruz", dem sogenannten "Tshaharshambeh-souri", werden abends auf den Straßen und Plätzen Feuer entzündet, über die Menschen mit einem rituellen Sprung hinwegsetzen, um die blasse Hautfarbe des Winters gegen das gesund Rot des Sommers zu tauschen. Die wichtigste Vorbereitung auf "Nouruz" ist allerdings das Schmücken der "Haft-sin", der Neujahrstafel, an der sich alle Gäste zusammenfinden. Der Tisch ist mit sieben Dingen gedeckt die mit dem persischen Buchstaben "sin" also "s" beginnen. Die Tafel lädt an 12 Tagen Freunde und Bekannte ein, sowie man selbst zu der Tafel von Freunden und Bekannten eingeladen ist.

In diesem Sinne freut sich das Organisationsteam des diesjährigen "NOURUZ" wieder auf zahlreiche Gäste. Sie werden empfangen und unterhalten mit orientalischer und deutscher Musik von Ramin Rahmi, Babak Massali, Aresu Nubahar, Hameed Nishat Khurasani und Klaus Irmscher.

Um die traditionelle Tafel des "NOURUZ" landestypisch auszugestalten, wird anstelle von Gastgeschenken ein Unkostenbeitrag von 10,00 € an der Abendkasse erhoben. Für Kinder bis 14 Jahren ist der Eintritt frei. Das Begegnungsfest wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

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"Putins Russland und der Westen - Anatomie einer komplexen Beziehung"
Vortrag der Ratzeburger Volkshochschule mit Dr. Udo Metzinger

Die Ratzeburger Volkshochschule setzt am 23.03.2018 um 19:00 Uhr die Vortragsreihe zur politischen Bildung im Ratssaal des Ratzeburger Rathauses mit einem Blick auf "Putins Russland" fort. Politikwissenschaftler Dr. Udo Metzinger skizziert die komplexen Beziehungen dieses Landes und seines Präsidenten zum Westen und zum Rest der der Welt.

Ist der Kalte Krieg zurück? Eher nicht, doch eines ist unverkennbar: die westlich-russischen Beziehungen sind in eine neue Phase eingetreten. Wie kam es dazu? Die russische Antwort ist klar: Der Westen habe Russland eingekreist, in der Ukraine habe ein vom Westen unterstützter Putsch stattgefunden, Russland werde nicht verstanden, ja sogar "gedemütigt. Was hat all das mit Putins Russland zu tun? Ist die Mär vom bösen Westen eine Voraussetzung für das System Putin? Der Vortrag zeigt Zusammenhänge auf und wirft einen Blick auf Russland nach den Präsidentschaftswahlen.

Der Vortrag wird in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. durchgeführt und gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“. Der Eintritt ist frei.

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"Reichsbürger - Eine Gefahr für die demokratische Ordnung?"
Vortrag der Ratzeburger Volkshochschule mit David Begrich

Die Ratzeburger Volkshochschule startet am 22.02.2018 um 19:00 Uhr eine weitere Vortragsreihe zur politischen Bildung im Ratssaal des Ratzeburger Rathauses. Den Auftakt macht David Begrich von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. Magdeburg mit einem Blick auf die Reichsbürger-Szene und ihr sehr heterogenes Spektrum. Er wird dabei der Frage nachgehen, ob diese Szene ein Potential zur Militanz besitzt, das staatsgefährdend sein kann und wie der souveräne Umgang mit „Reichbürgern“ aussehen sollte.

Die Reichsbürger-Szene ist seit den gewalttätigen Übergriffen auf Polizeibeamte mit zum Teil tödlichen Ausgang in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses gerückt, als Phänomen aber bereits seit langem bekannt. Immer wieder treffen Kommunalverwaltungen, Polizei oder Justiz auf Menschen, die sie mit kruden Verschwörungstheorien oder gar der Leugnung der Existenz der Bundesrepublik konfrontieren, die sich weigern, Gebühren und Abgaben an eine vermeintliche „BRD-GmbH“ zu zahlen oder gar kleinen Fantasiestaaten ausrufen und bizarre Staatsrechtstheorien entwerfen. Öffentliche Bedienstete werden dabei oftmals angefeindet, bedroht, genötigt oder sogar körperlich angegriffen. Diese Konfrontation mit Staatsorganen wird zum Teil offensiv gesucht und medial im Internet vermarktet und findet dort zunehmend und viral Anklang.

Der Vortrag wird in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. durchgeführt und gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“. Der Eintritt ist frei.

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Ratzeburger Volkshochschule setzt Vortragsreihe zur politischen Bildung fort

Die Volkshochschule Ratzeburg setzt auch in diesem Jahr die politische Bildungsarbeit in der bewährten Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. und der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD) fort. Geplant ist eine facettenreiche Vortragsreihe, in denen sowohl Themen der Innenpolitik, wie "Reichsbürger" oder "Rechtspopulismus und neue Medien", als auch die internationale Politik wie "Putins Russland" oder die "Afrikanische Migration" behandelt werden sollen. Dabei ist allen drei beteiligten Partnern wichtig, dass alle Vorträge kostenlos sind und jeweils an verschiedenen Orten angeboten werden, so im Frühjahr im Ratzeburger Rathaus, aber auch in der katholischen Kirchengemeinde St. Answer. "Wir wollen unsere politischen Bildungsangebote auf diese Weise ganz nah an die Menschen bringen und einladen, sich zu informieren, nachfragen zu können, sich eine eigene, politische Meinung zu bilden. Das ist gerade heute wichtig wie nie", beschreibt Volkshochschulleiter Holger Martens das politische Bildungskonzept hinter der Vortragsreihe. "Dabei schauen wir nicht nur über den Tellerrand, sondern auch, außerhalb dieser Vortragsreihe, direkt vor die eigenen Füße, insbesondere bei der anstehenden Kommunalwahl im Rahmen einer geplanten Podiumsdiskussion mit den örtlichen Fraktionsspitzen."

Für Mark Sauer vom Verein Miteinander leben e.V. ist dieses Gemeinschaftsprojekt mit der Ratzeburger Volkshochschule beispielhaft: "Als freier Träger der politischen Bildung ist es wichtig, Angebote nicht nur im eigenen Haus vorzuhalten, sondern sie auch in die Fläche zu bringen. Da ist die Offenheit der Ratzeburger Volkshochschule ein Glücksfall, ebenso die Förderungsmöglichkeiten über die PfD und das Bundesprogramm "Demokratie leben!", die es uns ermöglichen, namhafte Experten nach Ratzeburg und ins ländliche Umland zu holen".

Angebote zur politischen Bildung der Ratzeburger Volkshochschule

Das vorläufige Programm der politischen Reihe ist aktuell als handlicher Flyer erschienen, erhältlich in der Ratzeburger Volkshochschule, im Rathaus und der Stadtbücherei und ebenso als PDF-Download auf den Webseiten der Volkshochschule (www.vhs-ratzeburg.de), der Stadt Ratzeburg, der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (www.partnerschaftdemokratie.de) sowie auf der politischen Bildungswebseite des Vereins Miteinander leben e.V. (www.demokratie-leben.eu), die auch umfassend über Angebote in Mölln informiert. Im Jahresverlauf sollen weitere Vortrags- und Seminarangebote im politischen Bildungsprogramm aufgenommen und der Flyer jeweils entsprechend aktualisiert werden.

www.partnerschaftdemokratie.de

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"Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" startet mit neuen Projekten

Der Begleitausschuss der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD) hat erste Projekte im neuen Förderjahr des Bundesprogramms "Demokratie leben!" auf den Weg geschickt. So wurde die Fortsetzung politische Bildungsinitiative des Vereins Miteinander leben e.V. und der  Volkshochschule Ratzeburg beschlossen, die auch für 2018 verschiedene Vorträge zu ganz unterschiedlichen Themen planen, wie "Reichsbürger", "Putins Russland", "Afrikanische Migration" oder "Der Wandel der Mediennutzung als Begünstigungsfaktor des Rechtspopulismus". Zudem ist als öffentlichkeitswirksame Aktion die Einrichtung sogenannter "Politischer Klönbänke" geplant. Ausgewählte Bänke sollen mit Messingplaketten versehen werden, auf denen ein kontroverses Zitat der tagesaktuellen, politischen Diskussion zu eben solcher anregen soll.

Einen weiteren Förderzuschlag bekam die Projektvorstellung des "TOLERANZTRAINING" durch den Verein Miteinander leben e.V.. Unter dem Motto "Keine Chance für Diskriminierung, Mobbing, Rassismus & Co" bietet Ercan Kök zweitägige Workshops für Schulklassen oder Jugendgruppen, in denen maßgebliche Fragenstellungen des gesellschaftlichen Miteinanders auf spielerisch motivierende Weise thematisiert werden: "Wo habe und wurde ich, auf welche Art von Wem diskriminiert?“ „Was macht Diskriminierung mit dem Menschen?“ „Wieso Diskriminieren wir?“ „Hat Toleranz Grenzen?“. Der Workshop eignet sich immer auch, um bestehende Konfliktlinien in Gruppen in einem moderierten, perspektivwechselnden und Respekt vermittelnden Rahmen anzusprechen, offenzulegen und gemeinsam auch Lösungswege zu erarbeiten. Das TOLERANZTRAINING des Vereins Miteinander leben e.V. ist bereits mit viel Erfolg an Schulen im Kreisgebiet zum Einsatz gekommen und steht nun in vorerst drei Workshops auch Ratzeburger Schul- und Jugendeinrichtungen zur Verfügung.

Fördermittel wurden zudem wieder für sogenannte "Miniprojekte" reserviert. Während größere Projektanträge bei der "Partnerschaft für Demokratie" immer von einem gemeinnützigen Träger eingereicht werden müssen, eröffnen die Miniprojekte auch Einzelpersonen, Schulklassen oder Initiativen ohne besondere Rechtsform die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen für eine Strake Demokratie, gegen das Entstehen extremistischer Tendenzen oder für das friedliche Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft einzusetzen. Miniprojekte können fast unbürokratisch mit bis zu 500 € unterstützt werden. Dabei hilft die Fach- und Koordinierungsstelle des PfD, die auch in diesem Jahren wieder in den bewährten Händen von Karl Schneider und Birga Klein von der BGQ Personalentwicklung GmbH liegt.

Weitere Anträge zur Projektförderung aus dem Topf der PfD Ratzeburg/ Amt Lauenburgische Seen, der in diesem Jahr mit 44.000 € ausgestattet ist, können jederzeit an die Fach- und Koordinierungsstelle gestellt werden. Eine Kontaktaufnahme zwecks Beratung zur geeigneten Förderkulisse wird unter 04541-8080-27, 0176-118080-16 oder schneider@BQG-Personalentwicklung.de erbeten.


Nach dem Begleitausschuss wird in Kürze auch das Jugendforum seine Arbeit wieder aufnehmen. Hier wird unter Federführung des Ratzeburger Jugendbeirates, der den mit 6.000 € dotierte Jugendfond verwaltet, eigenverantwortlich demokratiestärkende Kinder- und Jugendprojekte organisiert und gefördert. Ideen können gerne an den Ratzeburger Jugendbeirat gerichtet werden.

www.partnerschaftdemokratie.de

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Begleitausschuss der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" läutet erste Förderrunde ein

Der Begleitausschuss der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD) freut sich auch in diesem Jahr wieder auf vielfältige Anträge zur Stärkung von Demokratie, zur Bekämpfung von Extremismus sowie zur Förderung von Integration und dem Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft und bereitet sich aktuell auf die neue Förderperiode vor. Noch vor der Jahreswende wurde vom  Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  eine erneute Bewilligung von Fördermittel übersandt und damit der Starschuss für die erste Förderrunde gegeben. Damit stehen auch in 2018 wieder 40.000 € für Projekte in diesen Themenbereichen zur Verfügung, weitere 5.000 € für Jugendprojekte, ergänzt um jeweils 2.500 € von der Stadt Ratzeburg und dem Amt Lauenburgische Seen, die bereitwillig einen im Programm geforderten Eigenmittelanteil beigesteuert haben. Allerdings gibt es in diesem Jahr erst einmal einen Vorbehalt, da der Bundeshaushalt 2018 aufgrund der noch andauernden Regierungsbildung bislang nicht verabschiedet werden konnte. Entsprechend erfolgte die Mittelbewilligung des Bundes zunächst bis zur Jahresmitte, allerdings mit der festen Perspektive einer vollständigen Förderung bis zum Jahresende.

So bleibt der Begleitausschuss trotz bundespolitischer Turbulenzen weiter handlungsfähig und kann bereits am 23. Januar seine Arbeit aufnehmen. Erste Förderanträge sollen beraten und entschieden werden. Das Gremium orientiert sich dabei an der selbstgesteckten Zielpyramide, die beschreibt, wohin die lokale "Partnerschaft für Demokratie" bis 2019 steuern möchte, welche Wege sie beschreiten will und welche Projekte dabei konkret mitwirken können.

"Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen"  - Projekte 2017

Nach dem erfolgreichen Start der PfD im vergangenen Jahr mit 18 geförderten Projekten hoffen die Mitglieder des Begleitausschusses, auch in diesem Jahr auf viele weitere interessante Projektvorstellungen, die zu den gemeinsamen Leitzielen beitragen können. Dieses können große Würfe, aber auch ganz kleine Ideen sein. Hinweise zum Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zum Antragsverfahren und zu den Förderrichtlinien erhalten Interessierte auf der Webseite www.partnerschaftdemokratie.de oder direkt bei Projektberater Karl Schneider von der Fach- und Koordinierungsstelle unter 04541-808027.

Bild vergrößern: Partnerschaft für Demokratie - Stadt Ratzeburg & Amt Lauenburgische SeenPartnerschaft für Demokratie - Stadt Ratzeburg & Amt Lauenburgische Seen

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Jahresabschluss für das Patenprojekt der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen „Ich zeig dir MEINE Welt“ mit Klettern und Eislaufen

Klettern ist Teamsache. Wer sich in die Höhe entlang einer Wand wagt, muss seinem Partners am Boden vertrauen. An der Kletterwand der Lauenburgischen Gelehrtenschule bestand für uns die Möglichkeit, Ängste und Höhenmeter zu überwinden. Klettern ist schwer; die Griffe in der Kletterhalle sind groß und unhandlich, sie lassen sich kaum halten. Der nächste Griff ist viel zu weit weg… doch mit gemeinsamer Hilfe konnte die Kletterwand bezwungen werden. Abgesichert durch einen ausgebildeten Trainer konnten die ganz Wagemutigen unter den bewundernden Blicken der Anderen bis fast an die Decke der Turnhalle klettern.

Eigene Grenzen überwinden und gegenseitiges Vertrauen bilden. Mit viel Spaß ist es den Kindern und Jugendlichen der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen gelungen, gemeinsam mit den jungen Geflüchteten über sich hinauszuwachsen.

Eine andere, vorweihnachtliches Initiative entwickelte sich aus einer Gemeinschaftsaktion der Klasse 7c und der DaZ Klasse. Die Klassenlehrerinnen Christine Grützmacher und Sophia Rieger trafen sich mit ihren Klassen in der Vorweihnachtszeit um gemeinsam die Weihnachtsgeschichte zu lesen und zu verstehen. Auch hier besteht das Ziel des Kennenlernens auf Augenhöhe.

Unterstützt durch „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ ging es mit beiden Klassen auf die Ratzeburger Eisbahn. Nach der, für einige junge Geflüchtete erstmaligen, anstrengenden Eispartie konnten alle in Ruhe einen warmen Kakao genießen. „Wir hatte viel Spaß beim Eislaufen, uns gut verstanden und uns ein viel besser näher kennengelernt“, so Sarah, Nicki und Bianka aus der 7c.

"Vielen Dank der "Partnerschaft für Demokratie" und dem Bundesprogramm "Demokratie leben!". Wir konnten in diesem Jahr im Rahmen dieser Förderung sieben gemeinsame Aktionen mit Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Ratzeburg durchführen. Wir erinnern uns zum Beispiel gern an unseren Campingausflug im Sommer oder den Besuch im Hansemuseum Lübeck im Herbst. Ganz nach dem Motto des Projektes „Ich zeig dir MEINE Welt“ helfen die vielfältigen Begegnungen unseren DaZ Kindern (Deutsch als Zweitsprache), sich in unserer Welt zurechtzufinden, neue Kontakte zu finden und ihre eigene Welt zu zeigen zu können", resümierte Barbara Stellingwerf den erfolgreichen Projektverlauf.

Ratzeburger Jugendbeirat gestaltet ein eigenes Logo

Der Ratzeburger Jugendbeirat hat sich mit Unterstützung der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD) den lang gehegten Wunsch erfüllen können, ein eigenes und unverwechselbares Identifikationsmerkmal in Form eines Logos zu schaffen. "Wir möchten bei unseren Aktionen in der Öffentlichkeit als Mitglieder des Ratzeburger Jugendbeirates erkennbar sein, ebenso als Ansprechpartner*innen in den Schulen für alle Belange, die Kinder und Jugendliche in Ratzeburg betreffen", sagte Niclas Ulrich, Vorsitzender des Ratzeburger Jugendbeirates.

Den Bekanntheitsgrad des Ratzeburger Jugendbeirates deutlich zu vergrößern, war eines der ersten Ziele, die sich das aktuelle Gremium gesetzt hatte. "Wir stellen immer wieder fest, dass Kinder und Jugendliche unsere Arbeit noch zu wenig wahrnehmen, ebenso die Möglichkeiten, selbst zu gestalten und über uns mitzubestimmen", beschreibt die ehemalige Vorsitzende Ellen Fokuhl die Erfahrung ihrer mehrjährigen Beiratsarbeit. Eine Feststellung, die durchaus ein bisschen paradox ist, sind doch die Mitglieder des Jugendbeirates inzwischen gern gesehene und anerkannte Gäste in allen städtischen Ausschüssen der sogenannten "Erwachsenenwelt". Als eine Möglichkeit, sich auch bei den Gleichaltrigen stärker ins Bewusstsein zu rücken, wurde die Idee eine professionelle Werbeoffensive mit einem neugestalteten Logo gefasst und diesem im Jugendforum des PfD beraten. Über die Jugendfördermittel aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" konnte der fachliche Rat des Grafikers Matthias Jörke hinzugezogen werden, der zum einem bei der Gestaltung eines Logos, aber auch bei der Auswahl und Ausgestaltung der Werbeartikel behilflich war. Ein mehrwöchiger Prozess der gemeinsamen Motivsuche schloss sich an, aus dem sich eine Anlehnung an den Ratzeburger Löwen heraus kristallisierte. Entstanden ist schließlich der Entwurf einer Löwentatze, die farblich und graphisch ein "JB" für "Jugendbeirat" ausformt.

Ebenso wurde die Idee entwickelt, mit dem neuen Logo eine Postkarte zu gestalten, die nach Möglichkeit jede*r Schüler*in an den Ratzeburger Schulen bekommen soll und auf der mit einem QR-Code für den Facebook-Auftritt des Ratzeburger Jugendbeirates geworben wird. Auf dem Wunschzettel steht zudem ein Kapuzenpullover,  der für ein einheitliches Erscheinungsbild des Jugendbeirates bei Events wie beispielsweise "Beach-Unplugged" oder "VIELFALT ON ICE" sorgen soll.

"Unser Ziel ist es, dass jeder Schüler*in einmal etwas von uns in der Hand gehabt hat und zumindest so die Chance hatte, von uns und unserer Arbeit zu erfahren", sagte Niclas Ulrich, der sich viel mehr Anregungen seitens der Kinder und Jugendlichen für die Arbeit des Jugendbeirates wünscht.

VIELFALT ON ICE - Ratzeburger Jugendbeirat bringt Kinder und Jugendliche auf dem Eis zusammen

Über viele strahlende Gesichter konnte sich der Jugendbeirat der Stadt Ratzeburg am vergangenen Freitag anlässlich des gelungenen Eisbahnevents "VIELFALT ON ICE" freuen. Rund 100 Kinder und Jugendliche, viele erst seit kurzer Zeit in Ratzeburg zuhause, waren der offenen Einladung zu einem interkulturellen Eislaufen gefolgt, in dessen Zentrum die Begegnung und der Spaß an der gemeinsamen Aktion stand. Auf der Bahn wimmelte es zeitweilig mit bis zu 80 Eislaufbegeisterten aller Altersklassen und unterschiedlichster Herkunft, die eine Geräuschkulisse voller Lachen und Freude erzeugten.


Zu Beginn der Aktion "VIELFALT ON ICE" wurde vor allem für Familien mit kleineren Kindern ein zweistündiges "Eisbahn frei!" ermöglicht, samt Schlittschuhe und Schiebebären zum Ausprobieren, im Anschluss dann die gesamte Eisbahn für Jugendliche reserviert, die sich offensichtlich gerne auch an höheren Geschwindigkeiten übten. In der Pause gab es für alle ein großes, vielfältiges Pizza-Buffet, ergänzt durch süße Spezialitäten, die seitens vieler Eltern beigesteuert wurden.


Während in den vergangenen Jahren die Eisbahnevents des Jugendbeirates meist in kleinerem Rahmen erfolgte,  konnte die Jugendbeirätler*innen in diesem Jahr mit den Mitteln des Jugendfonds der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen", die im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" jährlich bereit stehen,  einen deutlich größeren Wurf wagen. So wurde eine professionell gestaltete Einladung zum "VIELFALT ON ICE" in den Schulen, aber auch persönlich bei den Familien im großen Maßstab verteilt und lockte so tatsächlich ganz viele Menschen zur Eisbahn. "Wir sind vom Erfolg unserer Idee selbst überrascht", sagte Niclas Ulrich, Vorsitzender des Ratzeburger Jugendbeirates, "vor allem, da keiner mit gerechnet hätte, dass die Aktion so gut angenommen wird und so viele glückliche Gesichter zaubern kann.“ Beflügelt durch diese rundum positive Erfahrung, überlegte der Ratzeburger Jugendbeirat, diese Projektidee auch im kommenden Jahr fortzuführen, einfach weil es wirklich Spaß macht, vielen Kindern und Jugendlichen eine Freude zu bereiten und sich auf diese Weise kennenzulernen.

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Yalda-Nacht - Eine altpersisch Wintertradition

Begegnungen schaffen ist ein Kernanliegen der Ratzeburger Willkommenskultur, um das gegenseitige Kennenlernen von Einheimischen und Zugewanderten zu fördern. Dabei bieten Feste und Traditionen immer eine gute Gelegenheit, um voneinander zu erfahren, von kulturellen Besonderheiten, die jede Nationalität mitbringt. Eine solche Begegnungsmöglichkeit bietet sich am 20.12.2017 um 18:00 Uhr im Rahmen der "YALDA-Nacht", eine altpersische Wintertradition, die im Iran, in Afghanistan und den Kurdengebieten Iraks und der Türkei bis heute verbreitet ist. Es ist ein klassisches Fest zur Wintersonnenwende, wie so viele Feste weltweit sich am Jahreslauf der Sonne ausrichten. Die Ratzeburger Willkommenskultur lädt ein, den Hintergrund des der Yalda-Nacht in seiner traditionelle Form zu erkunden und dabei Menschen aus diesem Kulturkreis, die seit kurzem oder schon länger in Ratzeburg leben, kennenzulernen. Die Veranstaltung wird gefördert von der "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!", so dass der Eintritt ist frei ist.

"YALDA-NACHT" - Eine altpersisch Wintertradition

Die Yalda Nacht – das persische Weihnachten (persisch Šab-e Yald) ist eines der vier großen altpersischen Feste des indoiranischen Kulturkreises, die gemäß dem iranischen Sonnenkalender begangen werden. Es handelt sich um die Nacht der Wintersonnenwende – die längste Nacht des Jahres. Das Fest wird mehrheitlich in muslimischen Völkern des iranischen Kulturkreises und Zentralasiens gefeiert. Yalda ist ursprünglich ein aramäisches Wort mit der Bedeutung „Geburt“. Im iranischen Kulturkreis wird Yalda als Geburt des Lichts bzw. der Sonnengottheit Mithra verstanden. Die Yalda-Nacht wird auch Tschelle-Nacht wörtlich „Nacht der vierzigtägigen Periode“, genannt. Im Rahmen des Mithraskultes kam das Fest als „Fest des Lichtes“ durch Legionäre auch in das römische Reich. Manche christlichen Historiker sind der Meinung, dass Weihnachten eine Weiterentwicklung dieses Festes sei.

In der Yalda-Nacht finden sich Freunde und Verwandte in den Häusern der Ältesten zusammen, wo sie die Nacht über gemeinsam feiern. Traditionell werden zu diesem Anlass vor allem Melonen, Granatäpfel, rote Trauben in Kongina genannten luftdichten Tonschalen konserviert und Backobst gegessen. Meist sitzt man um das Korsi und liest aus dem Divan des persischen Dichters Hafez vor. Hierbei handelt es sich um das Fal-e Hafez also um eine Art Orakelbefragung oder Weissagung anhand der Hafez-Gedichte. Ein weiterer Brauch ist das Entzünden eines großen Feuers, das Licht und Hoffnung repräsentiert. Die Menschen freuen sich, dass das Licht neu geboren wird und sich gegen die Dunkelheit durchsetzt, denn nach der Yalda-Nacht werden die Tage wieder länger. In der altpersischen Tradition kam der Herrscher in der Yalda-Nacht vom Thron herab und begab sich in die Wüste. Er schickte Diener und Wächter in den Urlaub und ging in ein Dorf, um dort die Nacht mit einfachen Bauern zu verbringen und ihnen zuzuhören.

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Ratzeburger Volkshochschule baut politische Bildungsangebote aus

Eine zufriedene Bilanz zieht die Ratzeburger Volkshochschule zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V. nach dem gelungenen Auftakt ihrer politischen Bildungsreihe im Rahmen des "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen" (PfD). Zu Jahresbeginn hatten beide Bildungsträger sich beim Begleitausschuss des PfD mit ihrer Projektidee vorgestellt, niederschwellige politische Bildungsangebote in Ratzeburg und dem angrenzenden ländlichen Raum langfristig etablieren zu wollen und ein erstes Semesterprogramm für den zurückliegenden Herbst angekündigt. Vier Vortragsveranstaltungen wurden ab September angeboten, zu jeweils unterschiedlichen politischen Themen und dem Konzept entsprechend auch an jeweils unterschiedlichen Orten. Aus Sicht der VHS Ratzeburg ein sehr lohnendes Engagement mit jeweils gutem Publikumszuspruch, zumindest bei dreien der Vorträge. Orkan Xavier durchkreuzte ganz unpolitisch den dritten Vortragstermin in der katholischen Gemeinde St. Answer und hinderte den Referenten schlicht an der Anreise. Dafür zeigte sich bei allen anderen Veranstaltungen eine durchweg interessierte und diskussionsfreudige Zuhörerschaft, besonders beim Auftaktvortrag von Dr. Udo Metzinger zum Thema "Die US-Präsidentschaft des Donald J. Trump", zu dem es sehr viel Nachfragen und Gesprächsbedarf zu der wohl entscheidenden Frage, was von Präsident Trump noch zu erwarten oder gar zu befürchten steht. Ein Ausblick des Referenten stimmte dabei eher bedenklich als erleichternd, insbesondere sein Verweis auf die sich verstärkende Spaltung der amerikanischen Gesellschaft und die zunehmende Salonfähigkeit von rechtsradikalem und rassistischem Gedankengut, denen die Präsidentschaft Trumps offensichtlich Vorschub leistet.

Ebenso viel diskutiert wurde zu den Ausführungen von Dr. Ya­şar Aydin zur "Erdogans neuer Türkei", der einen sehr differenzierten Blick auf die Entwicklung der Türkei, die Ära Erdogan und die türkische Zivilgesellschaft werfen konnte. Dr. Aydin verstand es dabei sehr sachkundig, türkische Perspektiven zu vermitteln, die Präsident Erdogan in die Hände spielen, beispielsweise die aus Sicht vieler Türken mangelnde Berücksichtigung von türkischen Sicherheitsinteressen von NATO-Alliierten. Allerdings konnte er auch auf Beispiele einer immer noch sehr engagierten Zivilgesellschaft verweisen, die nicht bereit ist, dem neuen Präsidialsystem widerstandlos eine mögliche Diktatur folgen zu lassen. 

Besonders erfreulich verlief für die Ratzeburger Volkshochschule der Versuch, eine erste politische Bildungsveranstaltung auf dem Dorf, genauer gesagt in Buchholz, zu organisieren. Knapp 30 Zuhörer*innen fanden sich im dortigen Dorfgemeinschaftshaus ein, um mit einem sehr kenntnisreichen und fundierten Vortrag von Dr. Günther Rusch zum Thema "Ausverkauf und Ausbeutung afrikanischer Wirtschaftsressourcen", ein Phänomen, dass zum einen afrikanische Lebensgrundlagen zerstört und so ganz maßgeblich zu Migration in Richtung Europa beiträgt, zum anderen aber auch ebenso maßgeblich auf das Primat westlicher, auch europäischer Wirtschaftsinteressen in Afrika verweist. Dr. Rusch skizzierte so ein sein widersprüchliches Bild mit komplexen Zusammenhängen und Abhängigkeiten, die für viel Gesprächsstoff sorgten. Seinen zweiten Vortrag zum Thema "Afrikanische Migration" musste Dr. Rusch zwar sturmbedingt verschieben, soll aber im kommenden Frühjahr definitiv nachgeholt werden.

"Politische Bildung ist einer  der ehrenwertesten Aufgaben in der Erwachsenbildung und wir sind immer froh, wenn wir solche Angebote, auch unterstützt durch einen politischen Bildungsträger wie den Verein Miteinander leben e.V.,  für interessierte Bürger*innen in unser Bildungsprogramm aufnehmen können. Dass uns dabei das Bundesprogramm "Demokratie leben" über unseren PfD zudem die Möglichkeit gibt, diese Vorträge völlig kostenfrei für alle Besucher*innen auszugestalten, ist ein ganz besonderer Bonus", sagte Volkshochschuleiter Holger Martens.

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VIELFALT ON ICE - Ratzeburger Jugendbeirat lädt zum interkulturellen Eisbahn-Event für Kinder- und Jugendliche

Der Ratzeburger Jugendbeirat lädt Kinder- und Jugendliche am 15.12.2017 unter dem Motto "VIELFALT ON ICE" zu einem interkulturellen Eislauf-Event auf die Eisbahn am Marktplatz. Ab 17:00 haben Kinder aller Nationen dort freien Eintritt zum Eislaufen, ab 19:15 Uhr ist die ganze Eisbahn nur für Kinder- und Jugendliche … und ausgewählte Erwachsene … reserviert. Im benachbarten Catering-Zelt, so der Wunsch der Jugendbeirätler*innen, soll dann auch ein interkulturelles Buffet entstehen. "Alle, die ab 19:15 Uhr mitlaufen wollen, werden gebeten, eine kulinarische Kleinigkeit mitzubringen, damit wir nicht nur „Vielfalt on Ice“ haben, sondern auch Vielfalt auf unseren Tellern haben", sagt Niclas Ulrich, Vorsitzender des Ratzeburger Jugendbeirates. Das interkulturelle Eislaufen von und für Kinder und Jugendliche findet bereits im dritten Jahr statt und soll zum Kennenlernen und zur Verständigung von Einheimischen und Neuzugezogenen beitragen. In diesem Jahr wird das Event gefördert durch die "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburg" im Rahmen des "Bundesprogramms Demokratie leben!". Ein eigens eingerichteter Jugendfond, über dessen Verwendung Jugendliche selbst entscheiden sollen,  soll genau solche Projektideen ermöglichen.

تنوع على الجليد

حدث متعدد الثقافات للأطفال و اليافعين في صالة التزلج

15.12.2017 ab 17:00Uhr

 

نقطة اللقاء: صالة التزلج في الساحة الرئيسية في راتزبورغ.

مجلس الشباب في راتزبورغ يدعو الأطفال و اليافعين يوم 15.12.2017 للتزلج على الجليد في الساحة الرئيسية في راتزبورغ.

ابتداءً من الساعة الخامسة مساء يمكن للأطفال التزلج مجانا وبدأً من الساعة السابعة والربع ستكون الصالة محجوزة كلياً للأطفال واليافعين وبعض البالغين.

بالاضافة للتزلج سيتم اقامة بوفيه متعدد الثقافات ايضاً.

يرجى من جميع الراغبين بالتزلج بدأً من الساعة السابعة والربع احصار بعضا من الطعام معهم ليكون التنوع على الجليد وفي الأطباق.

مجلس الشباب في راتزبورغ سعيد بمشاركتكم

 

 

 

 

Neue Impulse für mehr Interesse an Kommunalpolitik

Nur 46,7 Prozent Beteiligung an der vergangenen Kommunalwahl und die in einigen Gemeinden schwierige Suche nach Ehrenamtlichen, die bereit sind, sich als Kandidaten zur Verfügung zu stellen: In einigen Kommunen haben Wählergemeinschaften und Parteien Sorge vor der Wahl 2018. Es sind keine sechs Monate mehr bis dahin und die Listen mit den Kandidaten müssen Anfang März bereits eingereicht werden. Wo sollen Kandidaten herkommen, wie lassen sich auch Jugendliche für die Politik vor Ort interessieren? Die Partnerschaft für Demokratie (PfD) der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hatte sich dieser Fragen angenommen und zum Thema ihrer jährlichen Demokratiekonferenz gemacht. Von dieser Strategiekonferenz fühlten sich rund 30 Teilnehmer*innen angesprochen, die aus Gemeinde- oder Stadtvertretungen kamen und sich einen ganzen Sonnabend aktiv mit neuen Impulsen auseinandersetzten. Auch die im Mai neu in den Landtag gewählte Kathrin Wagner-Bockey, Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß und Dieter Ruhland nahmen an der zweigeteilten Veranstaltung in Sterley teil.

In einem pointierten Vortrag provozierte Wolfgang Nafroth von der gleichnamigen PR- und Kommunikationsberatung mit Ergebnissen aus Studien: „Sie überschätzen den Einfluss der Medien maßlos“, und ernüchterte mit Erkenntnissen über die Wirksamkeit von Informationsständen. „Man setzt Instrumente ein, vor denen man selbst die Flucht ergreifen würde“, so Nafroth. Seine Empfehlungen zielen in Richtung auf dialogbasierte Kommunikation mit einfachen Mitteln. Ein Bodenplakat sei nach seinen Erfahrungen ein Beispiel, um effektiver und mit mehr Menschen in ein Gespräch zu kommen, als ein Info-Tisch.

Der Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ hatte für die Strategiekonferenz einige Stationen und spielerische Aktivitäten vorbereitet, um die Bedeutung und den Umfang politischer Entscheidungen auf kommunaler Ebene zu verdeutlichen. Mit verschiedenen Programmen ist der Verein bundesweit aktiv, um beispielsweise mehrere Schulklassen die Strukturen kommunalpolitischer Entscheidungsfindungen selbst erleben zu lassen. Gregor Dehmel vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins konnte Beispiele zeigen, wie durch das Projekt „Pimp your Town!“ an einigen Orten Wünsche und Ideen der Kinder aus diesem Projekt durch die Politik umgesetzt wurden. Aus den Rückmeldungen über die Projektarbeit des Vereins weiß Dehmel: „Die Schüler lernen ganz viel und ändern ihre Einstellung zur Politik vor Ort“. Der Projektleiter hob auch im europäischen Vergleich hervor: „Die kommunale Selbstverwaltung zeichnet Deutschland aus“. 

Mark Sauer und Karl Schneider von der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische See hatten diese Strategiekonferenz organisiert und  konnte das Konzept sowie die Durchführung der Veranstaltung nach vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer*innen als Erfolg werten.

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Patenprojekt der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen »Ich zeig dir MEINE Welt« lud zu gemeinsamen Herbstferienaktionen

Auf Augenhöhe und gemeinsam, so ist das Ziel des von der Schulsozialarbeit der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen angelegte Patenprojekt „Ich zeig dir MEINE Welt“. Barbara Stellingwerf und Bianca Marangi unterstützen mit gemeinsamen Aktionen einheimische und neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler dabei, sich neu Weise und näher kennenlernen.

In den diesjährigen Herbstferien konnten rund 40 Schülerinnen und Schüler aus acht Nationen der Gemeinschaftsschule Ratzeburg gemeinsam viel Neues entdecken. So gab es allen Sprachbarrieren zum Trotz einen gemeinsamen Einstieg in die mittelalterliche Welt der Hanse im gleichnamigen Museum in Lübeck. Beim nachfolgenden Shopping blieb noch viel Zeit, sich kennenzulernen. „So lange war ich noch nie in Lübeck“, strahlte Mohammed (13 Jahre), als er die neu dazugekommenen Telefonnummern in seinem Handy zeigt. „Wir hatten echt viel Zeit zusammen.“

Mit einer langen Zug-, Bus- und U-Bahnfahrt, ging es in der zweiten Ferienwoche nach Hamburg ins "Jumphouse". Eine Jungs- und Mädchengruppe mit jeweils 18 Teilnehmern unterschiedlichster Nationen war dort gemeinsam sportlich aktiv und konnten mit viel Spaß beim gemeinschaftlichen Springen ihre persönlichen Beziehungen weiter festigen konnten. "Es war eine durchaus ermüdende, aber trotzdem sehr glückliche und verbindende Erfahrung für unsere jungen Teilnehmer*innen, ganz im Sinne unserer Projektidee", sagte Barbara Stellingwerf.

Das Patenprojekt "Ich zeig dir meine Welt“ wird gefördert durch „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Das Projekt stellt einen besonders wichtigen Baustein für die kommunale Integrationsstrategie dar und hat viel Potential, zu einem wirklich gelingenden Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft vor Ort beizutragen.

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Hör- und Kostproben aus Syrien im ersten "Ländersalon" in der Familienbildungsstätte Ratzeburg

Ende September öffnete die Familienbildungsstätte Ratzeburg ihren ersten "Ländersalon" und lud zum Auftakt Gäste zu einer fachkundigen Hör-und Kostprobe aus Syrien ein. Durch den Salon führte dabei Tareq Al Shadidi, der sich mit viel Engagement darauf vorbereitete, sein Herkunftsland vor allem kulinarisch zu präsentieren. Bereits fünf Stunden vor Beginn der Veranstaltung war er vor Ort, um genügend Zeit für die Vorbereitung seiner  "kleinen Kostproben" zu haben,  die sich im Ergebnis als opulentes Mahl erwiesen. Ein Mahl, das die Anwesenden immer wieder ins Schwärmen brachte und einen Eindruck davon vermittelte, wie „Syrien wohl schmeckt“. Schon beim Betreten des Flurs wurden die Gäste vom Duft nach Kardamom, Koriander, Kurkuma und anderem empfangen und konnten die Köstlichkeiten anschließend in Pfannen, Töpfen und im Backofen schmoren sehen. Das herzhafte Mahl wurde durch einen köstlichen Kuchen nach syrischem Rezept abgerundet, den eine Familie als Gastgeschenk mitgebracht hatte.

Anschließend begann der informative Teil des Abends und Tareq Al Shadidi berichtete dem gebannten Publikum viele spannende Details über sein Herkunftsland. An einigen Stellen entstanden lebhafte Diskussionen und alle Fragen der Gäste wurden detailliert und mit Herzblut beantwortet. Die vielen Gesprächsrunden um und über Syrien zogen sich bis weit in den Abend. Aus Sicht der Familienbildungsstätte Ratzeburg wurde die Idee des "Ländersalons", der durch die "Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen"im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, so in jeder Hinsicht zu einem großen Erfolg.

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Kommunalwahlen 2018 … … bei sinkendem Bürgerinteresse?

"62,8% … 54,5%... 49,7% … 46,7% … und nun???" Die Entwicklung der Wahlbeteiligung an den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein in den letzten 20 Jahren zeigt einen eindeutigen Trend. Das Interesse der Bürger*innen sinkt stetig. Nicht einmal mehr die Hälfte der Wahlberechtigten macht noch von ihrem Wahlrecht Gebrauch, obwohl es doch gerade hier um die Themen „vor der Haustür“ geht. Ist dieser Trend einfach hinzunehmen mit dem Hinweis auf mögliche Politikverdrossenheit oder auf die fehlenden Gestaltungsspielräume der Kommunen? Oder lässt sich doch gegensteuern? Ist es denkbar, die Wahlbeteiligung gar wieder zu steigern?  Diese Fragen sollen im Rahmen einer Strategiekonferenz der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ mit kommunalpolitisch Aktiven sowie engagierten Bürger*innen diskutiert werden, begleitet durch zwei Expertenteams, die Ideen gegen wollen, wie die Wähler*innen in den Gemeinden wieder zum Gang an die Wahlurne motiviert werden können.

So möchte das Team der Kommunikationsagentur Nafroth unter dem Titel „Das interessiert doch eh‘ keinen!“ die Frage aufwerfen, wie zeitgemäßer Wahlkampf Menschen heute erreichen und sogar begeistern kann. Ihr Input richtet sich gezielt an Kommunalpolitiker*innen, die sich auf den kommenden Wahlkampf in ihrer Kommune vorbereiten, aber auch an engagierte Bürger*innen und Institutionen, die sich einbringen wollen in die Kommunalwahlen 2018. (www.nafroth.com). 

Der Verein Politik zum Anfassen e.V. will insbesondere bei jungen Menschen Lust auf Demokratie, Partizipation und Mitwählen wecken und vermittelt mit Planspielen, Filmen, Umfragen, Mitmachausstellungen spielerisch Wissen und positive Demokratie-Erfahrungen. Das Team stellt konkrete Ideen vor, wie gerade junge Menschen für die Kommunalwahlen gewonnen werden können und zielt auf Aktive und Institutionen, die mit Kinder- und Jugendlichen arbeiten, aber auch an Kommunalpolitiker*innen und ihr Interesse, auch mit Jung- und Erstwähler*innen ins Gespräch zu kommen. (https://www.politikzumanfassen.de/)

Die Strategiekonferenz „Kommunalwahlen 2018“ wird gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, die sich als lokales Förderprogramm für demokratiestärkende Projekte dabei vorstellen wird. Die Teilnahme mit Mittagsverpflegung ist kostenfrei.   Anmeldungen zur Planung werden erbeten unter 04541-8000-114 oder 04541-808027 oder einfach per Mail schneider@bqg-personalentwicklung.de.

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Schüler*innen der Lauenburgischen Gelehrtenschule verhandelten zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik

Politische Prozesse jenseits des Lehrstoffes in lebendiger Weise verständlich machen, war das Ziel eines besonderen Planspiels, welches Enrico Kreft mit Schüler*innen der Lauenburgischen Gelehrtenschule kurz vor den Herbstferien durchführte. Im Zentrum des Spiels standen die schwierigen Verhandlungen des „Europäischen Rates“ zu Fragen der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik. Den Schüler*innen wurden dabei die Rollen verschiedener Staatschefs, EU-Vertretern oder NGO-Delegationen (Nichtregierungsorganisationen) zugewiesen und mussten sich zunächst in die Positionen der Länder oder Verbände einarbeiten. Enrico Kreft, der als Europapolitiker regelmäßig solche Planspiele zu europäischen Themen an Schulen organisiert, gab dabei den Rahmen vor und erläuterte die Verhandlungsabläufe im Europäischen Rat, ohne allerdings die Verhandlungen selbst zu strukturieren. „Wenn der Rahmen verstanden und die Rollen einmal verteilt sind, ist es wichtig, dass Planspiel ohne Ergebnisvorgabe laufen zu lassen. Die Schüler*innen entwickeln erfahrungsgemäß eine ganz eigene Dynamik.“

Eine Einschätzung, die Lehrerin Maike Elend definitiv teilen konnte: "Es war spannend zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler in dem mehrstündigen Planspiel zunehmend in ihre Rollen einfanden und gerade in den informellen Hintergrundgesprächen engagiert für "ihr EU-Land" und eine Einigung einsetzen. Der doppelte Reiz einer solchen ganztägigen Politiksimulation besteht für mich erstens darin, dass man ohne Unterbrechungen in ein inhaltliches Thema und einen politischen Prozess eintauchen kann. Zweitens empfand ich es als gewinnbringend, mich als Lehrerin mal im Hintergrund halten zu können und nur zu beobachten, wer mögliche Lösungen z.B. durch Kompromissvorschläge vorantreibt, Bündnisse schmiedet, kritische Nachfragen stellt usw. Dies ist der große Vorteil einer externen Seminarleitung."

So zeigte sich im Verlauf des Planspiels, wie schwierig es tatsächlich ist, gemeinsam politische Lösungen zu entwickeln und zu Ergebnissen zu kommen, die für alle tragbar sind. Ganz neben bei wurden dabei auch Kompetenzen geübt, wie die Leitung von Sitzungen oder die geschickte Organisation von Verhandlungsgruppen, um mögliche Kompromisse zu finden.

Das Planspiel mit Enrico Kreft war vom Verein Miteinander leben e.V. an die Lauenburgische Gelehrtenschule vermittelt worden und wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ gefördert.

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EU-Planspiel zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik in der Ratzeburger Volkshochschule

Ein Sondergipfel des Europäischen Rates tagt in Ratzeburg und soll in der europäischen Politik zukünftige Ziele und Prioritäten setzen. Auf der Agenda die umstrittene europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik mit Positionen zwischen „Abschottung versus Zuwanderung“. Eine gemeinsame Linie erscheint schwierig, auch angesichts anderer gegensätzlicher Interessen und Konflikte zwischen den Mitgliedsstaaten. Diese sind auf dem Sondergipfel durch die Staats- und Regierungschefs sowie die Innenminister*innen vertreten, die Organe der Europäischen Union durch den Ratspräsidenten und den Kommissionspräsidenten. Die kritische Öffentlichkeit wird durch Journalist*innen sowie Vertreter*innen von Pro Asyl und dem UNHCR dargestellt.

Dies ist das Szenario des EU-Planspiels zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik, zudem die Ratzeburger Volkshochschule in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. am 07.10.2017 von 10:00 – 17:00 Uhr in die Ernst-Barlach-Schule politisch interessierte Bürger*innen einlädt. Es soll die politischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse auf europäischer möglichst realitätsnah simulieren und die Teilnehmer*innen Politik auf diese Weise aktiv und hautnah (nach-)erleben lassen. In der Rolle des Regierungschefs oder Innenministers müssen die Aufgaben innerhalb des gegeben Handlungsspielraums verantwortungsvoll wahrgenommen werden. Das Planspiel beginnt mit einer thematischen Einführung in das Szenario „Sondergipfel“. Die Rollen werden vergeben, die Teilnehmer*innen arbeiten sich ihre Regierungshaltungen ein und es beginnt eine rund 6-stündige Simulation… ergebnisoffen, im Geiste der europäischen Einigung, aber mit allen Schwierigkeiten des politischen Tagesgeschäftes. Führen sie den Gipfel zu einem Erfolg?

Die Leitung und Durchführung des rund 6 stündigen Planspiels, das am Vortag auch für eine Klasse der Lauenburgischen Gelehrtenschule durchgeführt wird, obliegt Enrico Kreft, der als Präsidiumsmitglied des Europaforum und Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten seit vielen Jahren ein ausgewiesener Europapolitiker ist.

Das Planspiel wird  kostenfrei angeboten und gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“. Es wird eine Mindestanzahl an Teilnehmer*innen für das Planspiel benötigt. Eine Anmeldung unter volkshochschule@ratzeburg.de oder 04541-206726 wird daher erbeten.


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"Trumped" - Unsere Erfahrungen mit dem neuen US-Präsidenten

Die Ratzeburger Volkshochschule startet am 29.09.2017 um 19:00 Uhr eine weitere Vortragsreihe zur politischen Bildung im Ratssaal des Ratzeburger Rathauses zusammen mit Dr. Udo Metzinger, Politikwissenschaftler, Dozent und ausgewiesener Amerikaexperte, der mit wachsendem Erstaunen die Entwicklung der amerikanischen Politik unter der Präsidentschaft von Donald J. Trump verfolgt und im Rahmen seines Vortrages "Trumped - Unsere Erfahrungen mit dem neuen US-Präsidenten" mit Kennerblick bewerten möchte.

Wer hätte das gedacht? Donald Trump, der polternde Politikneuling, ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Seine ersten Monate im Amt muteten an als wäre er direkt aus seiner TV-Reality-Show ins Weiße Haus gebeamt worden. Scheinbar ruhelos unterzeichnete er teilweise verfassungswidrige Dekrete, traf sich mit Gewerkschaftern, Unternehmensbossen und Besuchern aus anderen Ländern, irrlichterte ein bisschen in der Außenpolitik herum und vor allem: er twitterte. Aktionismus pur! Gleichzeitig dringen immer mehr Details über Konflikte in seiner Mannschaft nach außen, sein erster Sicherheitsberater musste bereits den Hut nehmen, der FBI-Chef wurde entlassen, ein Sonderermittler wurde eingesetzt, die Pressesprecher ausgetauscht und der Chefstratege gefeuert.

Was ist da los in Washington? Euphemistisch gesagt: es ist der wohl holprigste Start einer neuen US-Administration seit ganz langer Zeit. Was bedeutet all das für Amerika? Und was für uns? Was kommt da noch auf uns zu?

Der Vortrag wird in Kooperation mit dem Verein Miteinander leben e.V. durchgeführt und gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“.

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Ratzeburger Jugendbeirat lädt zu weiterem "Demokratielauf"

Der Ratzeburger Jugendbeirat lädt im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit" am Wahltag zum Deutschen Bundestag, dem 07. Mai 2017 wie schon zur Landtagswahl im Frühjahr zu einem weiteren Demokratielauf durch das Ratzeburg Stadtgebiet. Die Laufstrecke soll zu allen Wahllokale führen. Unterwegs selbst gestaltete Postkarten verteilt, die auf das Privileg des Wahlrechts hinweisen sollen. Jede "Mitläuferin" und jeder "Mitläufer" erhält ein passendes Lauf-T-Shirt zu dieser Aktion.  Es soll kenntlich machen, dass an diesem Tag ganz viele "Demokrat*innen bei der Arbeit" sind. Der "Demokratielauf" startet um 10:30 Uhr vor dem Ratzeburger Rathaus, wo sich das Wahllokal des Wahlbezirks 1 befindet. Die Strecke zu allen Wahllokalen beträgt rund 7 km und soll im lockeren Trab bewältigt werden. Das Laufen kann auch mit dem Wählen verbunden werden. Vor jedem Wahllokal ist eine Pause eingeplant. Auch Mitläufer*innen in Teiletappen sind willkommen. Die Strecke wird zunächst in die Vorstadt zur Gemeinschaftsschule, dem Kindergarten Hasselholt und dem Seniorenwohnsitz führen, danach über eine Teilstrecke am Küchensee durch den Ravenskamp zum Kindergarten Giesensdorfer Weg,  an der Grundschule Scheffelstraße vorbei und wieder zurück zum Rathaus.

Die kreisweite Kampagne "Demokrati*innen bei der Arbeit" wurde vom Verein Miteinander leben e.V. angestoßen und soll das vielfältige demokratische Engagement von Bürger*innen im Kreisgebiet sichtbar machen. Sie wird unterstützt von den lokalen "Partnerschaften für Demokratie" des Kreises Herzogtum Lauenburg, der Stadt Lauenburg, des Amtes Büchen und des Amtes Lütau sowie der Stadt Ratzeburg und dem Amt Lauenburgische Seen als Aktion für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der "Demokratielauf" ist ein eigenes Jugendprojekt des Ratzeburger Jugendbeirats im Rahmen dieses Förderprogramms.

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