Seiteninhalt
16.04.2026

Internationales Backen mit den 'Respekt-Coaches' an der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen

Vor den Osterferien war an der Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen etwas Merkwürdiges zu beobachten. Normalerweise stürmen viele Fünftklässler dem Schulschluss über den Pausenhof entgegen. An diesem Tag aber liefen zahlreiche Kinder in Richtung Schulküche. Nina Hehn, 'Respekt-Coachin' des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg, die sich an der Gemeinschaftsschule für Demokratieförderung und ein gutes soziales Miteinander einsetzt, hatte zum Backen eingeladen. Zusammen mit Frauen aus der Ukraine und Afghanistan hatte sie verschiedenste internationale Rezepte und Zutaten für die jungen GLS-Schüler*innen vorbereitet. Das backem fand im Zeichen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. „Es ist wichtig, schon die jüngsten Schüler*innen positiv auf das Thema Interkulturalität einzustimmen, um Berührungsängste abzubauen und Vorurteilen vorzubeugen“, betonte Nina Hehn.

So kam es, dass über 20 Kinder die Küche laut, lachend und mehlverschüttend bevölkerten. Köstliches Gebäck aus aller Welt entstand, und manche Kinder konnten sogar etwas "retten" und ihren Eltern mit nach Hause bringen. Das Meiste wurde jedoch direkt vor Ort genossen. Die Frauen, die ihre Rezepte aus anderen Teilen der Welt vorstellten, kamen mit den Kindern ins Gespräch, beantworteten neugierige Fragen und tauschten sich offen aus.

Gemeinsam wurden auf einer großen Weltkarte die Herkunftsländer der Gebäcke gesucht. Mit der Erfahrung, dass "die Welt gut schmeckt" und "es viel Schönes und Positives zu entdecken gibt", verließen die Kinder an diesem Tag ihre Schule.

Quelle: Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg - Fachbereich offene und interkulturelle Kinder- und Jugenda