Seiteninhalt

Hinweise und Informationen zum Coronavirus

Bild vergrößern: Corona-Schnellteststationen in Ratzeburg und UmgebungCorona-Schnellteststationen in Ratzeburg und Umgebung

#HierWirdGeimpft

Gesundheitshinweise:

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:

Hinweise der Stadt Ratzeburg zum Coronavirus:

Mit der Rücknahme der Coronamaßnahmen hat sich auch der Verwaltungsbetrieb im Ratzeburger Bürgerbüro wieder normalisiert. Es gilt ab dem 1. Mai wieder der bewährte, terminbasierten Regelbetrieb zu den bekannten Öffnungszeiten des Rathauses. Terminbuchungen für Bürgeranliegen sind unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de möglich. In dringenden Fällen kann das Bürgerbüro auch ohne vorherige Terminvereinbarung aufgesucht werden. Entsprechende Wartezeiten sind hier einzuplanen. Im Rathaus herrscht im Rahmen des Hausrechts weiterhin das Gebot, einen geeigneten Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.

Was gilt? - Allgemeine Informationen und Verfügungen

Land passt Absonderungsregeln entsprechend den Empfehlungen des RKI an

Das Gesundheitsministerium hat entsprechend der geänderten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) einen neuen Absonderungserlass herausgegeben, der den bisher gültigen Erlass ersetzt. Den neuen Erlass setzen die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein nun in Allgemeinverfügungen um, sodass die neuen Regeln ab Mittwoch, den 4. Mai 2022 in Schleswig-Holstein in Kraft treten können. Die Umsetzung der Regeln erfolgt in enger Abstimmung mit Hamburg. Zuvor hatten sich die Gesundheitsministerinnen und -minister im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz für ein einheitliches Vorgehen eingesetzt. 

Mit dem neuen Erlass wird geregelt, dass die Absonderung von nachweislich infizierten Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden oder einen positiven „Selbsttest“ gemacht haben, automatisch nach fünf Tagen endet. Eines abschließenden negativen Tests zur Beendigung der Absonderung bedarf es nicht, ein solcher wird jedoch empfohlen. Wie bereits im aktuellen Erlass geregelt ist bei einem positiven Antigenschnelltest verpflichtend ein PCR-Test zur Bestätigung der Infektion zu machen. 

Mit dem neuen Erlass wird die Quarantänepflicht von nicht infizierten Haushaltsangehörigen aufgehoben, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt zusammenleben. 

Eine Besonderheit gibt es für absonderungspflichtige Beschäftigte in Einrichtungen mit besonders vulnerablen Personen. Hierzu zählen Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Alten und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Sie dürfen ihre Tätigkeit nach Ende der Isolation nach fünf Tagen in der betroffenen Einrichtung in der Regel nur dann wiederaufnehmen, wenn sie der Einrichtungsleitung ein negatives Testergebnis vorlegen können. Der Test darf frühestens am fünften Tag der Isolation durchgeführt worden sein. Zudem muss eine 48-stündige Symptomfreiheit am Tag der Wiederaufnahme der Tätigkeit bestehen. Das berufliche Tätigkeitsverbot endet jedoch spätestens am zehnten Tag nach dem ersten positiven Test.

Die Regelungen des Erlasses gelten auch für Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Erlasses am 4. Mai bereits in Absonderung befinden.

Die aktuelle Landesverordnung und Erlasse finden Sie unter folgendem Link: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

 

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg
Kreisgesundheitsamt setzt auf mehr Eigenverantwortung

Mit Landeserlass vom Dienstag, 03.05. gelten seit Mittwoch, 04.05. neue Absonderungsregeln im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Eine Pflicht zur häuslichen Absonderung besteht nur noch für Menschen mit einem positiven Testergebnis, Kontaktpersonen müssen sich nicht mehr isolieren. Diejenigen, die sich aufgrund ihres positiven Testergebnisses isolieren müssen, brauchen nur noch 5 Tage ab Testdatum in Isolation zu verbringen. Eine Verkürzung der Absonderungszeit gibt es nicht mehr, ein negativer Testnachweis zum Verlassen der Isolation ist ebenfalls nicht mehr nötig, wird aber weiterhin dringend empfohlen. „Um die Ansteckungsgefahr für andere reduzieren zu können, sollten sich Menschen vor Verlassen der häuslichen Isolierung lieber testen lassen,“ sagt Dr. Kaschlin Butt, seit Mai 2022 neue Leiterin des Kreisgesundheitsamtes. „Für medizinisches und pflegerisches Personal in Einrichtungen für Menschen vulnerabler Gruppen, wie Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten oder Pflegeeinrichtungen, besteht weiterhin eine Testpflicht. Erst mit einem Negativ-Nachweis dürfen sie wieder arbeiten gehen.“

Weiterhin gilt: Ein positives Schnelltestergebnis muss stets durch einen PCR-Test bestätigt werden. Ist dieser negativ, kann die Isolation beendet werden. Der PCR-Testnachweis sollte zudem gut aufbewahrt werden, da dieser als Genesenennachweis gilt. In Apotheken kann damit ein digitales Genesenenzertifikat erstellt werden. Gesonderte Bescheinigungen verschickt das Kreisgesundheitsamt deswegen nicht mehr. Auch das bisher noch für Mitarbeitende in Einrichtungen des Gesundheitswesens praktizierte SMS-Benachrichtigungsverfahren wurde mit Änderung des Absonderungserlasses abgeschafft. „Die Pflege- und Gesundheitseinrichtungen haben sich in den letzten beiden Jahren gut auf die Pandemielage eingestellt. Alle wissen mittlerweile, wie sie sich im Falle einer Infektion zum Schutz ihrer Patientinnen und Patienten verhalten müssen. Eine gesonderte Benachrichtigung kann daher nun entfallen,“ berichtet Butt weiter.

Eine weitere Neuerung, die der Erlass mit sich brachte: Auch in Kitas, wo bis Mittwoch noch ganze Gruppen durch das Gesundheitsamt in Isolation geschickt wurden, gibt es solche Anordnungen nicht mehr. „Der Landeserlass sieht keine Quarantäne für Kontaktpersonen mehr vor, ganze Kitagruppen in Quarantäne zu schicken wäre daher unverhältnismäßig. Aus Infektionsschutz-Sicht empfehle ich dennoch allen Eltern, die diese Möglichkeit haben, Ihre Kinder bei einem Corona-Fall in der Kita-Gruppe zu Hause zu betreuen,“ so Butt.

Insgesamt scheint sich die Corona-Lage derzeit zu entspannen, seit etwa 6 Wochen sinken die wöchentlichen Infektionszahlen. „Dennoch darf man nicht übersehen, auf welchem Niveau wir uns derzeit bewegen,“ erklärt Butt. „Die Infektionszahlen mögen zwar sinken, wir haben aber nach wie vor etwa 2.000 Fälle je Woche, wahrscheinlich ist die Dunkelziffer deutlich höher. Das sind jede Woche mehr Fälle als wir im gesamten ersten Pandemiejahr 2020 registriert haben. Die Impfungen scheinen schwere Verläufe in den meisten Fällen zu verhindern, dennoch empfehle ich weiterhin, nicht gänzlich auf die bekannten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz zu verzichten.“

Informationen für Gewerbetreibende:

Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein >>

Informationen der Investitionsbank Schleswig-Holstein zur Unterstützung für Unternehmen >>

IHK-Schleswig-Holstein - Informationen für Unternehmen >>

Hinweise der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH >>