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30.12.2019

"Partnerschaft für Demokratie" der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen startet neue Förderrunde

Die "Partnerschaft für Demokratie" der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen kann mit 125.000 € in das neue Förderjahr 2020 starten. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" erreichte das Ratzeburger Rathaus in der Vorweihnachtszeit. 112.500 € stellt der Bund darin für demokratiestärkende Projektarbeit zur Verfügung, kofinanziert um jeweils 6.250 € durch die Stadt und das Amt. Gefördert werden können damit unter anderen Projektideen, die sich entsprechend der Ziele der "Partnerschaft für Demokratie" gegen jede Form von Extremismus wenden, das gute Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft ermöglichen oder demokratische Prozesse in Stadt und Land stärken. Dafür steht ein Aktionsfond in Höhe von 60.000 € zur Verfügung, über dessen Mittelvergabe ein Begleitausschuss mit Vertreter*innen aus Stadt und Amt entscheidet. Projektträger wie Vereine, Stiftungen, Institutionen, können sich hier mit ihren Projekten vorstellen und einen Zuschuss auch ohne Eigenmittelbeteiligung beantragen. Ebenso wird ein Jugendfond mit 10.000 € bereitgestellt, der vom Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Ratzeburg in Eigenregie gezielt für demokratiefördernde Jugendprojekte eingesetzt wird. Auch hier können Projektanträge mit gezieltem Kinder-  und Jugendbezug eingereicht werden.

"Wir konnten im ablaufenden Förderjahr insgesamt 14 Groß- und 19 Kleinprojekte über die "Partnerschaft für Demokratie" fördern, mit einem breiten Spektrum von Aktivitäten und vielen Beteiligten in Stadt und Umland", sagt Mark Sauer, der das Bundesprogramm federführend bei der Stadt Ratzeburg verantwortet. "Der Begleitausschuss freut sich auf viele neue und ideenreiche Projektanträge im kommenden Jahr, die unsere Demokratie bürgernah, stärkend, bunt und einladend gestalten wollen", ergänzt Begleitausschussvorsitzende Gesine Biller.

Bereits am 23. Januar 2020 möchte der Begleitausschuss erste Projekte für das neue Förderjahr auf den Weg schicken. Projektanträge können ab sofort bei der Koordinierungs- und Fachstelle der "Partnerschaft für Demokratie" eingereicht werden. Karl Schneider von der BQG Personalentwicklung GmbH ist hier der erste Ansprechpartner für alle potentiellen Projektträger. Er steht bei der Beantragung mit Rat und Tat zur Seite und nimmt insbesondere Neulingen im Antragswesen die Angst vor den Formularen. Alle Informationen zu den Förderrichtlinien, zu Projektanträgen und zu den laufenden Projekten finden sich unter www.partnerschaftdemokratie.de.

www.partnerschaftdemokratie.de
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