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16.08.2011

12.000 Besucher beim 17. Racesburg Wylag

12.000 Besucher beim 17. Racesburg Wylag

Fotoimpressionen von Jens Butz

Rund 12.000 Besucher – und damit fast 1000 mehr als im vergangenen Jahr – kamen zum diesjährigen Racesburg Wylag vom 30. Juli bis 7. August auf die Schlosswiese. Das Stämme- und Völkertreffen zeigte bereits zum 17. Mal sehr authentisch, wie man früher lebte.

Das bunte Lager lockte auch viele Besucher aus anderen Bundesländern und dem Ausland an. Der Kinderspielplatz, auf dem es Specksteinschnitzen, Handmalfarben oder Mosaikbasteln gab, war besonders für Familien mit Kindern ein gern besuchter Ort auf dem Wylag.

Das Programm war sehr abwechslungsreich und ging täglich von 11 bis 20 Uhr. „Für das Programm gab es viel Lob von den Besuchern, besonders auch, weil es abends noch lange was zu sehen gab“, so Katrin Rohde, Leiterin der Tourist-Information Ratzeburg. Oftmals haben Ritter und Schwertkämpfer in eindrucksvollen Schaukämpfen demonstriert, wie sich damals verteidigt wurde.

Die schweren Ritterrüstungen konnten beim regelmäßigem Programmpunkt „Ritter zum Anfassen“ bestaunt werden. Nicht fehlen durfte auch die Falknerei mit den Flugshows, die bei den Besuchern für Begeisterung sorgte.

 

Die kleinen Besucher hatten besonders beim Kinderplündern, das während des Wylag zwei Mal statt fand, hatten ihren Spaß. Über insgesamt 100 Kinder fuhren mit dem großen Wikingerschiff auf den Ratzeburger See, um anschließend am Ufer anzulegen und das Lager zu stürmen. Die Kleinen kämpften gegen die Römer, Mongolen und Normannen und erbeuteten leckere Süßigkeiten. Auch die Taverne, die bis Mitternacht geöffnet hatte, wurde von den Besuchern gut angenommen. Die echte Hochzeit zweier Wylag-Teilnehmer im Lager am Freitag-Abend war das Highlight des Tages und zeigt, wie sehr sich die Teilnehmer mit dem Racesburg Wylag identifizieren.

Das Wylag 2011 ging nach neun ereignisreichen Tagen erfolgreich zu Ende. „Schon jetzt freuen wir uns auf ein besonderes 18. Racesburg Wylag in 2012 – im Jahr des Stadtjubiläums von Ratzeburg“, so Rohde.