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23.02.2026

Ratzeburger Bauausschuss berät über Sportplatzsanierung, 'Bau-Turbo' und Verkehrsberuhigung

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt Ratzeburg mit einer Vielzahl an Infrastrukturprojekten und baulichen Grundsatzentscheidungen. Ein zentrales Thema war die Sanierung des Sportplatzes Fuchswald im Rahmen eines Bundesprogramms. Der Ausschuss stimmte der eingereichten Projektskizze zu und beschloss, die notwendigen Mehrkosten von vorläufig 729.000 Euro in den Haushalt für das Jahr 2027 aufzunehmen. Weiterhin beschäftigte sich das Gremium mit dem sogenannten „Bau-Turbo“, einer gesetzlichen Neuerung zur Beschleunigung des Wohnungsbaus. Nach intensiver Debatte empfahl der Ausschuss der Stadtvertretung eine Änderung der Hauptsatzung: Künftig soll der Bürgermeister über Bauvorhaben mit bis zu fünf Wohneinheiten entscheiden können, während größere oder städtebaulich besonders bedeutsame Vorhaben weiterhin im Ausschuss beraten werden. 

Im Bereich der Verkehrssicherheit wurde die Einrichtung einer Tempo 30-Zone im Zittschower Weg im Bereich der dortigen Kindertagesstätte beschlossen. Hintergrund ist das Sicherheitsgebot aufgrund fehlender fester Gehwege in diesem Abschnitt. Darüber hinaus berichtete die Verwaltung über die Auswirkungen der novellierten Städtebauförderungsrichtlinien sowie den aktuellen Sachstand zur EU-Wiederherstellungsverordnung. Im Zuge des Berichts über das Projekt „Aqua Siwa“ wurde zudem die Durchführung eines Georesponsetests für die geplante Geothermieanlage des Schwimmhallenneubaus als Nachtrag vergeben.

Weitere Vergaben betrafen den Neubau einer Kindertagesstätte an der Seedorfer Straße, für den ein Architekturbüro aus Stendal mit den Planungsleistungen beauftragt wurde. Zudem wurden Aufträge für die Sanierung der Grundstücksmauer am Domhof sowie für neue Fenster und eine modernisierte Lüftungsanlage im Rathaus erteilt. Kritisch setzte sich der Ausschuss mit mehreren privaten Bauvorhaben auseinander. In fünf Fällen, unter anderem in der Domstraße und der Schweriner Straße, wurde das gemeindliche Einvernehmen versagt, da die geplante hohe Anzahl an Wohneinheiten als nicht vereinbar mit gesunden Wohnverhältnissen angesehen wurde. Hingegen erteilte der Ausschuss das Einvernehmen für die Planungen zur Freien Schule sowie für ein Vorhaben im Otto-Becker-Weg.

Autor/in: Der Text ist KI-generiert und redigiert.
Quelle: Stadt Ratzeburg