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26.03.2026

Badesaison und Tourismus-Entwicklung im Fokus des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing mit der Vorbereitung der kommenden Badesaison sowie neuen Impulsen für die touristische Nutzung am Lüneburger Damm. 

Zukunft der Badestellen Aqua Siwa und Schlosswiese

Ein zentrales Thema der Sitzung war die Badesaison 2026. Zur Badestelle 'Aqua Siwa' gab es kritische Stimmen aus der Einwohnerschaft bezüglich eines geplanten Rückbaus. Bürgermeister Eckhard Graf schlug vor, die für einen Rückbau vorgesehenen Mittel stattdessen für einen eingeschränkten Badebetrieb an Wochenenden und in den Ferien (1. Juni bis 15. September) zu nutzen. Ein etwaiger Beschluss oder Antrag seitens der Politik erfolgte in der Sitzung nicht.

Für die Badestelle 'Schlosswiese' strebt die Stadt eine Eröffnung zum 1. Juni an. Da die DLRG aufgrund fehlender Wassertiefen an Stegen und Badeinseln derzeit keine volle Badesicherheit gewährleisten kann, kündigte der Bürgermeister die Prüfung geeigneter Maßnahmen sowie eine professionelle Gefährdungsbeurteilung an. Der Ausschuss beschloss einstimmig, die bewachten Öffnungszeiten wie in den Vorjahren beizubehalten, wobei außerhalb der Ferienzeiten ggf. hauptamtliches Personal die Aufsicht unterstützen muss.

Touristisches Potenzial am Lüneburger Damm

Im Bereich Stadtmarketing wurde die Ausschreibung einer touristischen Teilfläche westlich der Personenschifffahrt (B-Plan 77.1) diskutiert. Der Ausschuss beschloss mehrheitlich, einen spezialisierten Dienstleister mit der Suche nach einem Pächter für gewerblich-gastronomische Zwecke zu beauftragen. Ein Antrag, den Neubau eines gleichwertigen Ersatzes für die dortige „Rotunde“ zur Bedingung zu machen, fand keine Mehrheit, um potenzielle Interessenten nicht vorab einzuschränken.

Kurzberichte aus der Verwaltung

Neben den touristischen Themen berichtete die Verwaltung über den Winterdienst, der in dieser Saison bereits 2.271 Stunden umfasste. Zudem informierte das Stadtmarketing über ein Projektangebot für historische Kurzfilme über Ratzeburg. Hier sieht die Verwaltung aber derzeit keine Möglichkeit, die nötigen finanziellen Mittel aufzubringen oder für die Stadt einzuwerben. Sie empfiehlt dem Anbieter, sein Projekt bei anderen Stiftungen oder Vereinen vorzustellen.

Quelle: Stadt Ratzeburg