Hilfsnavigation
Volltextsuche
Seiteninhalt

Vereinfachter Text

Ratzeburger Bürger·werkstatt berät zu Spenden·parlament, Raum·börse und Bürger·budget

Etwa 30 Menschen haben Anfang September bei einer Bürger·werkstatt mitgemacht.

Das Thema war: Engagement und Demokratie·stärkung.

Menschen setzen sich bei einem Engagement für andere Menschen ein.

Die Stadt Ratzeburg hatte zu dem Treffen eingeladen.

Die Stadt hat das Treffen zusammen mit zwei Stellen organisiert.

Die Stellen heißen: 'Ratzeburger Engagement·strategie' und 'Partnerschaft für Demokratie'.

Ein wichtiger Teil des Treffens war die Engagement·strategie der Stadt.

Eine Engagement·strategie ist ein Plan.

In dem Plan steht, wie Menschen für das Mitmachen begeistert werden sollen.

Karoline Michaelis und Nina Hehn haben eine neue Servicestelle vorgestellt.

Eine Servicestelle ist ein Büro für Beratung und Hilfe.

Die Servicestelle hilft ab jetzt bei Fragen zum Mitmachen.

Dazu gehört auch eine Internet·seite.

Die Internet·seite heißt: www.ratzeburg-engagiert.de.

Auf der Seite gibt es eine Engagement·börse.

Eine Börse ist hier ein digitaler Marktplatz.

Dort können Vereine ihre Angebote zeigen.

Dort können auch Bürger ein passendes Ehren·amt finden.

Ein Ehren·amt ist eine Arbeit, für die man kein Geld bekommt.

Man macht sie freiwillig für die Gesellschaft.

Dafür müssen Vereine ihre Angebote schnell auf die Internet·seite schreiben.

Die Servicestelle hilft den Vereinen bei dieser Arbeit.


Danach ging es um zwei neue Ziele aus dem Plan der Stadt.

Das erste Ziel ist eine Raum·börse.

Eine Raum·börse ist ein digitaler Plan für freie Räume.

Vereine brauchen Räume für ihre Treffen.

Die Stadt sucht deshalb nach leeren Räumen in den Stadtteilen.

Auch Treffpunkte wie die Stadt·bücherei sollen gestärkt werden.

Die Leiterin Dajana Stolz hat die Bücherei ein "Wohn·zimmer der Stadt" genannt.

Dort soll es bald viele Angebote für Bürger geben.


Martin Strobel hat ein weiteres Ziel vorgestellt.

Er arbeitet für das Bundes·netzwerk der Spenden·parlamente.

Ein Spenden·parlament ist eine Gruppe von Menschen, die über Geld·spenden abstimmt.

Per Internet·vortrag hat er erklärt, wie ein solches Parlament funktioniert.

Bürger können dort demokratisch über die Verteilung von Geld für lokale Projekte abstimmen.

Lokal bedeutet: Es betrifft die nähere Umgebung oder die eigene Stadt.


Volks·hochschul·leiterin Silvia Tessmer und Dr.
Carsten Herzberg haben ein weiteres Thema vorgestellt.

Dr. Carsten Herzberg arbeitet für den Verein 'mitMachen' in Potsdam.

Das Thema heißt Bürger·haushalt und Bürger·budget.

Ein Haushalt ist der Plan für alle Einnahmen und Ausgaben einer Stadt.

Ein Bürger·haushalt lässt die Bürger bei der Planung des städtischen Geldes mitreden.

Ein Bürger·budget ist ein fester Geldbetrag.

Über diesen festen Geldbetrag dürfen die Bürger direkt selbst entscheiden.

Beide Ideen sollen helfen, dass Bürger mehr mit·bestimmen können.

Die Teilnehmer haben diese Ideen in kleinen Gruppen kennengelernt.

Das Ausprobieren hat allen viel Freude gemacht.

Nach den Vorträgen haben die Teilnehmer in Gruppen weitergearbeitet.

An allen Tischen gab es gute Gespräche und viele Ideen.

Am Ende haben die Organisatoren einen Ausblick gegeben.

Sie haben erklärt, wie es mit den drei Themen weitergeht.

Sie haben sich bei allen Teilnehmern bedankt.

Das gemeinsame Arbeiten war sehr angenehm.

Zum Seitenanfang (nach oben)