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Baustellenhinweise im Stadtgebiet

Reparatur eines Unfallschadens

In der Zeit vom 01.06.2026 bis zum 12.06.2026 wird im Kreuzungsbereich Lüneburger Damm / B208 eine Lichtsignalanlage nach einem Unfallschaden repariert. In dieser Zeit ist der Radweg und die Fußgängerfurt gesperrrt. 

Kranarbeiten

In der Zeit vom 26.05.2026 - 28.052026 werden in der Wasserstraße im Bereich des Kreishauses Kranarbeiten durchgeführt. Die Straße ist in diesem Abschnitt vollgesperrt. 

Am 04.06.2026 wird im Otto-Becker-Weg ein Baustellenkran montiert. Dafür wird die Fahrbahn und der Seitenstreifen in teilen gesperrt. 

Erneuerung der Brücke am Kleinbahndamm

Für die Erneuerung der Brücke am Kleinbahndamm wird diese ab dem 18.05.2026 voll gesperrt. Die Durchfahrt unter der Brücke auf dem Wasserweg zwischen Großem und Kleinem Küchensee ist ab dem 12.06.2026 gesperrt. Zunächst wird das alte, marode Bauwerk abgebrochen. An dessen Stelle entsteht in den kommenden acht Monaten ein Ersatzbau mit ähnlichen Abmessungen, insbesondere hinsichtlich der Durchfahrtsbreite und der lichten Höhe.

Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer wird am östlichen Ende des Kleinbahndammes, unterhalb des Krankenhausberges, ausgewiesen. Sie führt über den Wanderweg am Kleinen Küchensee und den Königsdamm in Richtung Innenstadt. Vom Kurpark kommend wird der Weg ab dem Aqua Siwa ebenfalls voll gesperrt. Hier werden die Fußgänger und Radfahrer nach Norden an das Ufer des Kleinen Küchensees und weiter Richtung Königsdamm umgeleitet.

Für die Baustelleneinrichtung wird zudem der Wohnmobilparkplatz benötigt, der für den gesamten Zeitraum ebenfalls gesperrt werden muss. Ein kleiner Ausweichparkplatz wird am Wedenberg vorgehalten.

Verlegung eines Stromkabels

In der Zeit vom 18.05.2026 bis 08.06.2026 wird am Am Jägerdenkmal / Schweriner Straße ein Stromkabel verlegt. Der Parkplatz und der Gehweg wird dafür teilweise gesperrt. 

Baumfällarbeiten - Baumpflegearbeiten

In der Zeit vom 18.05.2026 bis 18.06.2026 werden in der Lübecker Straße Baumfäll- und Baumpflegemaßnahmen durchgefüht. Hierbei kann es zur zeitweisen Sperrung von Gehweg und Straße kommen. 

Erneuerung der Domhalbinsel und Neugestaltung des Ratzeburger Domhofes

Erneuerung der Ratzeburger Domhalbinsel nimmt Formen an

Die Erneuerung der Ratzeburger Domhalbinsel nimmt sichtbar Formen an. In den vergangenen Monaten wurde in unterschiedlichen Abschnitten an den verschiedenen Ver- und Entsorgungsleitungen im Erdreich gearbeitet. Aktuell sind diese Arbeiten bis zum Bereich südlich des historischen Torhauses fortgeschritten. Dort, wo diese Sanierungen abgeschlossen werden konnten, wird bereits die neue kombinierte Geh- und Fahrbahn barrierearm hergestellt. Dies ist im Bereich der südlichen Querverbindung des Domhofs und vor dem städtischen Kindergarten inzwischen gut zu erkennen. Die Straße ist dort nur teilweise mit dem historischen Kopfsteinpflaster belegt. Der andere Teil besteht aus geschnittenen Natursteinen, die ein ebenes, barrierearmes Gehband für Fußgänger schafft. Die Kreuzungsbereiche werden komplett in ebenem, geschnittenem Granitgroßpflaster hergestellt. Die Materialauswahl wurde mit der örtlichen Denkmalschutzbehörde abgestimmt. In dieser Weise sollen nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme alle Straßenzüge auf dem Domhof hergestellt und so die Erreichbarkeit der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Institutionen deutlich verbessert werden. 



Ein weiterer Meilenstein der Erneuerung der Domhalbinsel ist überdies im Bereich der Ruderakademie zu erkennen. Am Busparkplatz in Höhe des Haus Mecklenburg wurde eine barrierefreie Toilettenanlage installiert. Hier stehen noch Anschluss- und Pflasterarbeiten aus, bis diese der Öffentlichkeit übergeben werden kann. Der Wunsch nach einer barrierefreien Toilettenanlage in diesem touristisch sehr stark frequentierten Bereich Ratzeburgs war im Bürgerbeteiligungsverfahren sehr deutlich artikuliert worden und konnte im Rahmen der Planung und Förderung berücksichtigt werden. 

Die Erneuerung der Domhalbinsel ist ein "Nationales Projekt des Städtebaus" und wird aus dem gleichlautenden Bundesprogramm mit rund 648.000 € gefördert. Es soll dazu beitragen, den baukulturell wertvollen Bereich der Domhalbinsel in seiner Form und strukturellen Gesamtheit für die Nachwelt zu erhalten und gleichzeitig als städtischen Lebensraum entsprechend den zeitgemäßen Ansprüchen zu entwickeln. Das touristische Potential, welches gerade in diesem Teil des Ortes vorhanden ist, soll weiterentwickelt werden. Diese Ziele sollen mit der Neugestaltung bzw. der Überarbeitung der öffentlichen Räume verwirklicht werden, welche sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befinden.

Die Baustelle wird vom 21. Dezember bis zum 5. Januar ruhen. In dieser Zeit wird der Domhof für die Anwohner weitestgehend befahrbar sein. Die Stadt Ratzeburg macht allerdings eindringlich darauf aufmerksam, dass es in dem gesamten Bereich keine Parkmöglichkeiten gibt! Alle Besucher des Domes werden dringend darum gebeten, außerhalb des Bereiches der Domhalbinsel zu parken und die restliche Wegstrecke zu Fuß zurückzulegen.


 

Spatenstich zur Erneuerung der Domhalbinsel und zur Neugestaltung des Ratzeburger Domhofes

Mit einem offiziellen Spatenstich haben am vergangenen Donnerstag die Arbeiten zur Neugestaltung des Ratzeburger Domhofs begonnen. Im Beisein zahlreicher Gäste und Anwohner gaben Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Landrat Dr. Christoph Mager, Bürgermeister Eckhard Graf, Bauausschussvorsitzender Werner Rütz und Ute Schmidt vom Ingenieurbüro MIV symbolisch das Startsignal für diese umfassende Baumaßnahme, die über das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert wird.

Bürgermeister Graf beschrieb in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung und Komplexität dieser Erneuerung, die die ganze Domhalbinsel betrifft, mithin ein Planungsgebiet mit ca. 10.000 m² im weitestgehend denkmalgeschützten Umfeld. "Ziel ist eine Neugestaltung der öffentlichen Räume, der Erhalt des baukulturellen Erbes und die gleichzeitige Weiterentwicklung des städtischen Lebensraumes entsprechend den zeitgemäßen Ansprüchen", so Graf. Dies umfasst zum einen die Erneuerung und barrierearme bzw. barrierefreie Gestaltung der Verkehrsflächen, um die Erlebbarkeit der Domhalbinsel und des angrenzenden Doms für alle Bevölkerungsgruppen zu verstärken. Ebenso wird eine Sanierung des Regenwasserkanalsystems vorgenommen. Die Vereinigten Stadtwerke GmbH investiert in die Erneuerung der Gas-, Trinkwasser- und Niederspannungsleitungen, einschließlich aller Hausanschlüsse, der Straßenbeleuchtungskabel und in den Ausbau des Breitbandnetzes.  


Ein besonderes Augenmerk wird auch auf den Erhalt und Aufwertung der Grünflächen und des Gartendenkmals ˈPalmbergˈ gelegt. Ziel ist hier eine gartenhistorische Sanierung des Gartendenkmals, welche die Aufwertung der Wegebeziehungen und Grünflächen, baumpflegerische Maßnahmen, Baumneupflanzungen, Wegebau, Erneuerung des Stadtmobiliars beinhaltet. Südlich des Domhofs, zwischen Jugendherberge und Ruderakademie, soll zudem eine barrierefreie WC-Anlage errichtet werden. Auch die Erweiterung des Leit- und Beschilderungssystems unter Berücksichtigung von Aspekten der Barrierefreiheit und -armut sind Teil der umfangreichen Neugestaltung.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die seit 2019 intensiv mit vielen Untersuchungen, Gutachten und Abstimmungsgesprächen vorbereitet wurde, belaufen sich für alle Kostenträger (Stadt, Stadtentwässerung, Stadtwerke) auf ca. 4.000.000 Euro. Der Bund beteiligt sich daran über das über das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" mit ca. 648.000 Euro.






14.03.2019