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Vereinfachter Text - Gut für Ratzeburg

Ratzeburg bekommt Geld vom Bundes·land Schleswig-Holstein.

Das Geld kommt aus einem Förder·programm für das Ehren·amt.

Ehren·amt bedeutet: Menschen arbeiten frei·willig in ihrer Freizeit und verdienen kein Geld.

Ratzeburg ist jetzt eine Programm·kommune.

Kommune ist ein anderes Wort für Stadt oder Gemeinde.

Das Ministerium für Soziales gibt Ratzeburg für drei Jahre dabei Förder·gelder. 

Ratzeburg hat im letzten Jahr einen Plan gemacht.

Das Diakonische Werk hat dabei geholfen.

Das Diakonische Werk ist eine Hilfs·organisation von der Kirche.

Der Plan heißt: Engagement·strategie.

Engagement·strategie bedeutet: Ein guter Plan für frei·willige Arbeit.

Jetzt kann Ratzeburg den Plan benutzen.

Das Motto heißt: „Gut für Ratzeburg! – Gemeinsam engagiert.“

Die frei·willige Arbeit in der Stadt soll stärker werden.

Der Bürger·meister von Ratzeburg freut sich sehr.

Er sagt: "Die Hilfe vom Land ist ein großes Lob für die Bürger."

Das Ehren·amt ist sehr wichtig für das Leben in Ratzeburg.

Die frei·willige Arbeit hält die Menschen zusammen.

Die Stadt will mit dem Geld feste Strukturen bauen.

Strukturen sind feste Regeln und Arbeits·plätze für ein Ziel.

Es soll weniger Büro·kratie geben.

Büro·kratie bedeutet: Es gibt zu viele Regeln und zu viel Papier·kram.

Die Arbeit soll für alle einfacher werden.

Ratzeburg soll ein guter Ort für die Zukunft werden.


Eine starke Basis für die Bürger

In Ratzeburg gibt es schon viele Vereine.

Es gibt Sport·vereine und Rettungs·organisationen.

Es gibt Kultur·vereine und soziale Gruppen.

Es gibt auch eine Bürger·stiftung und Beiräte.

Ein Beirat ist eine Gruppe von Bürgern, die der Stadt Tipps gibt.

Es gab aber bisher keine gemeinsame Stelle für alle Helfer.

Das Leben von den Menschen verändert sich.

Viele Menschen werden älter.

Viele Menschen wollen nicht mehr fest in einem Verein sein.

Sie wollen lieber kurz bei einem Projekt helfen.

Auch die Büro·kratie macht den Helfern viel Arbeit.

Der neue Plan soll bei diesen Problemen helfen.


Vier Ziele für das erste Jahr

Ratzeburg will im ersten Jahr vier Dinge tun.

Die Ideen kommen von den Bürgern selbst.

  • Eine Service·stelle für das Ehren·amt

    Die Stadt baut zusammen mit der Diakonie ein Büro. Dort bekommen Helfer Beratung und Kurse.

  • Hilfe beim Start

    Neue Helfer bekommen eine Willkommens·mappe.


    Ältere Helfer helfen den neuen Helfern beim Start.

  • Eine Internet·seite für Helfer

    Es gibt eine barriere·freie Internet·seite.


    Auf der Seite suchen Vereine nach Helfern.

    Helfer finden dort Aufgaben.

  • Räume für Treffen:

    Helfer brauchen Räume für ihre Arbeit.

    Die Stadt·bücherei soll ein Treff·punkt werden.

    Die Stadt sucht auch neue Räume in allen Stadt·teilen.

Mit diesen Zielen wird das Ehren·amt für alle Menschen einfacher.

Man kann die Arbeit von den Helfern dann besser sehen.

Informationen gibt es schon jetzt auf der Internet·seite: www.ratzeburg-engagiert.de.

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