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Politische Bildungs·reihe "SelbstVerständlich Politik" schaut auf die Entstehungs·bedingungen des NSU-Komplex

Es gibt eine politische Bildungs·reihe.

Die Reihe heißt: „SelbstVerständlich Politik“.

Zwei Gruppen organisieren diese Reihe gemeinsam.

Die Gruppen sind die Volkshochschule Ratzeburg und Umland e.V. und der Verein Miteinander leben e.V.

Am 29. Oktober 2026 gibt es dazu eine Veranstaltung.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.

Sie findet im Ratssaal des Ratzeburger Rathauses statt.

Eine Historikerin hält einen Vortrag.

Eine Historikerin ist eine Wissenschaftlerin für Geschichte.


Die Historikerin heißt Leonie Dellen.

Sie spricht über den NSU-Komplex.

Der NSU war eine rechte Terrorgruppe in Deutschland.

Der Vortrag erklärt: Wie ist diese Gruppe in der Stadt Jena entstanden?

Leonie Dellen stellt die Ergebnisse ihres Forschungs·projekts vor.

Sie hat über die Jugend·sozial·arbeit in Jena zu dieser Zeit geforscht.

Leonie Dellen hat dafür ein besonderes Stipendium bekommen.

Das Stipendium heißt Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium.


Im Mittelpunkt ihres Vortrages stehen zwei Fragen:

  • Was haben Menschen erlebt, die von rechter Gewalt betroffen sind?

  • Welche wichtigen Themen hat die damalige Jugend·arbeit oft vergessen?

Der Vortrag zeigt die gesellschaftlichen Bedingungen von damals.

Damals konnte sich das spätere NSU-Kerntrio in einem Jugend·club in Jena organisieren.

Sie konnten sich dort radikalisieren.

Radikalisieren bedeutet: Menschen nehmen extreme und gewalttätige politische Ansichten an.

Der Vortrag bespricht auch die Folgen für die Opfer von rechter Gewalt.

Aus der Geschichte lernen die Menschen für heute.

Es entstehen neue Ideen für die Soziale Arbeit.

Diese Arbeit soll gegen Rassismus helfen. Sie soll die Demokratie stärken.

Fach·kräfte bekommen dadurch Unterstützung für den Umgang mit Rechtsextremismus.

Rechtsextremismus bedeutet: Politische Ansichten sind extrem rechts, menschenfeindlich und undemokratisch.

Die Veranstaltung wird gefördert.

Förderer ist die 'Partnerschaft für Demokratie' der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen.

Das Geld kommt vom Bundes·programm 'Demokratie leben!'

Der Eintritt kostet kein Geld.

Der Veranstaltungs·ort ist barrierefrei erreichbar.

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