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'WIR und die ANDEREN'
Ein Schul-Kunst·projekt zu Identität und Zugehörigkeit präsentiert sich in der Ratzeburger Stadt·bücherei

Wer bin ich?

Wer darf ich sein?

Zu wem gehöre ich?

Und wer gehört zu mir?

Wir ziehen in unserem Alltag oft Grenzen.

Das machen wir im Leben.

Das machen wir in Organisationen.

Und das machen wir in der Gesellschaft.

Manchmal machen wir das bewusst.

Oft machen wir das unbewusst.

Wir sagen oft: "Die Schüler".

Oder wir sagen: "Die anderen Klassen".

Oder wir sagen: "Die Politik".

So entstehen zwei Gruppen.

Die Gruppen heißen: "Wir und die Anderen".

Das war das Thema von einem Kunst·wett·bewerb.

Die Volks·hoch·schule Ratzeburg und Umland hat den Wett·bewerb organisiert.

Schüler aus Ratzeburg haben mitgemacht. 

Sie kommen von zwei Schulen in Ratzeburg.

Die Schulen heißen: Lauenburgische Gelehrten·schule und Gemeinschafts·schule Lauenburgische Seen.

Die Jugendlichen haben über wichtige Fragen gesprochen.

Sie haben über Aus·grenzung gesprochen.

Sie haben auch über Rassismus gesprochen.

Rassismus bedeutet: Menschen werden schlecht behandelt, weil sie anders aussehen oder aus einem anderen Land kommen.

Und sie haben darüber gesprochen, was Menschen zusammen·hält.

Die Schüler haben über 60 Bilder gemalt.

Sie haben 34 Bilder für eine Ausstellungs·reihe ausgewählt.

Die Reihe heißt: "Dörfer zeigen Kunst".

Amts·vorsteher Heinz Dohrendorff hat geholfen.

Er wollte diese tollen Arbeiten dort zeigen.


Zwei Personen haben das Projekt begleitet.

Sie heißen Evans Gumbe und Gesine Gondesen.

Sie arbeiten gegen Rassismus.

Sie haben mit den Jugendlichen gesprochen.

Sie haben den kreativen Prozess unterstützt.

Evans Gumbe sagt: "Ein 'Wir' entsteht durch Begegnung.

Ein 'Wir' entsteht nicht durch Abgrenzung.

Die 'Anderen' sind oft nur Menschen, denen wir noch nicht begegnet sind."

Zwei Fach·kräfte von den Schulen haben das Projekt auch künstlerisch begleitet.

Silvia Tessmer arbeitet bei der Volks·hoch·schule Ratzeburg und Umland.

Sie sagt: "Der Kunst·wett·bewerb war ein Herzens·projekt.

Die Jugendlichen hatten sehr viel Energie und Begeisterung.

Die Arbeit war sehr bewegend."

Die Bilder konnten bislang bei 'Dörfer zeigen Kunst' gesehen werden. 

Silvia Tessmer hat die Bilder an verschiedene Aus·stellungs·orte verteilt.

Sie wünscht sich Rück·meldungen von den Besuchern.

Die Besucher können Kommentare zu den Bildern schreiben.

Bei der Abchluss·veranstaltung werden diese Kommentare vorgelesen.

Auf der Abschluss·veranstaltung gibt es auch eine Überraschung für die Schüler.

Jetzt gibt es noch eine Ausstellung.

Alle Bilder werden zusammen gezeigt.

Das ist in der Stadt·bücherei Ratzeburg.

Das ist vom 17. August bis zum 02. September 2026.


Der Kunst·wett·bewerb hat Geld bekommen.

Das Geld kam von der 'Partnerschaft für Demokratie'.

Das ist ein Programm von der Stadt Ratzeburg und dem Amt Lauenburgische Seen.

Das Programm gehört zum Bundes·pro·gramm „Demokratie leben!“.

Auch eine Arbeits·gruppe hat den Wettbewerb begleitet.

Die Gruppe heißt: „Anti·rassismus·arbeit im ländlichen Raum“.

Sie gehört zum Bündnis für 'Demokratie und Menschen·rechte in Ratzeburg und Umland'.

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