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07.10.2026

Ergebnisse der 28. Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses

In der jüngsten Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses standen wichtige Entscheidungen für die städtische Infrastruktur und Entwicklung auf der Tagesordnung. Neben Beschlüssen zur Digitalisierung und Hotelkapazitäten sorgte vor allem die Entwurfsplanung für einen Kindertagesstätten-Neubau für Diskussionsbedarf. 

Beratungsbedarf beim Neubau der Kindertagesstätte

Ein zentraler Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Entwurfs für den Neubau einer Kindertagesstätte an der Seedorfer Straße. In der Debatte wurden kritische Stimmen zu den Kosten sowie zur vorgesehenen Gestaltung der Außenanlagen laut, bei denen unter anderem eine stärkere Bepflanzung und ausreichend Spielfläche angemahnt wurden. Die Verwaltung stellte klar, dass die gezeigten Entwürfe den Abstimmungen mit den Beteiligten entsprechen und die Freianlagenplanung noch detailliert ausgearbeitet wird. Im Anschluss stimmte das Gremium mehrheitlich gegen die vorliegende Entwurfsplanung. Das Thema soll nun vor der nächsten Sitzung nochmals in den Fraktionen beraten werden.

Grünes Licht für Hotelerweiterung

Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 3.26 "Seehof" südlich des Lüneburger Damms aus. Um den gestiegenen Übernachtungsbedarfen gerecht zu werden, wurde der Aufstellungsbeschluss im beschleunigten Verfahren gefasst, womit die planungsrechtlichen Grundlagen für eine Erweiterung des Hotelbetriebs geschaffen werden.

Einführung einer zentralen digitalen Straßendatenbank

Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, eine zentrale, fortlaufend aktualisierbare Straßendatenbank für das kommunale Straßen-, Wege- und Radwegenetz aufzubauen. Diese soll als gemeinsame Datengrundlage für Verwaltung, Bauhof und Finanzverwaltung dienen, um Planungen präziser zu gestalten. Für die Umsetzung werden für den Haushalt 2027 Mittel in Höhe von 70.000 Euro angemeldet. Auf dieser Basis soll später über ein umfassendes Straßenkataster entschieden werden.

Anfragen aus der Bürgerschaft und städtebauliche Themen

Aus der Bürgerschaft wurde der sanierungsbedürftige Zustand der Treppenanlage im Bereich Am Ratsteich / Wasserturm angesprochen. Die Verwaltung wird hierzu einen Bericht über Möglichkeiten und Kosten einer Instandsetzung zur nächsten Sitzung vorlegen. Zudem wird kurzfristig ein Rückschnitt von Bäumen im selben Straßenbereich vorgenommen.

Anlässlich des Impulspapiers "Städte kühler gestalten" beriet das Gremium über künftige Begrünungsmaßnahmen im Zuge anstehender Straßenumgestaltungen. Bezüglich der Sanierung der Schrangenstraße wird mit ersten Entwürfen Anfang 2027 gerechnet; eine Anpflanzung von Bäumen unter Berücksichtigung von Platzbedarf und Denkmalschutz wird derzeit geprüft. 

Quelle: Stadt Ratzeburg